• Küstencookie

Küste, Kopfkino und Kekse, die nach me(e)hr schmecken ..oder: Es war ein kalter, kalter Wintertag...

Aktualisiert: 27. Okt 2019


"Küstencookie" - wenn ein Blog wie ein Keks heißt, benötigt er auch einen entsprechenden Keks. Logisch, oder?! 😉

Also habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein Küstencookie zu schmecken hat. Ich muss dazu sagen, dass ich ein wunderbar funktionierendes Kopfkino habe. Es war also nicht schwer, Assoziationen zum Stichwort "Küste" zu finden - speziell zur Nordseeküste.


Und so begab ich mich an einem kalten, kalten Wintertag gedanklich an den Aussendeich (klar, ich hätte auch hinlaufen können, aber wie bereits erwähnt war es ein kalter, kalter Wintertag). In meinem Kopfkino wehte mir eine eisige, salzige Brise vom Meer her um die Nase und -wie gesagt, es war ein kalter, kalter Wintertag- ein dampfend heißer Schluck Grog wärmte mich von innen. Und somit war die Idee für den Küstencookie geboren: ein Hauch von Meersalz und ein guter Schuss Rum. Ich denke, Ihr könnt Euch vorstellen, was ich meine.



Aber Geschmack ist ja nicht das einzige. So ein Küstencookie sollte meiner Vorstellung ja auch optisch darauf hinweisen, wer er ist und wo er herkommt - ein Nordfriese eben. Und so bekam er seinen eigenen Stempel.


Dass die Küstencookies aber auch mit jeglichem anderen Stempel oder auch einfach ausgestochen und ungestempelt superlecker schmecken, könnt Ihr selbst ausprobieren, denn hier kommt das Rezept:



Küstencookies


Zutaten


150g zimmerwarme Butter

80g brauner Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1/2 Tl Meersalz

250g Mehl

1/4 Tl Backpulver

2 Eßl Rum


Zubereitung


1. Butter, Zucker, Vanillezucker, Rum und Meersalz cremig rühren.


2. Mehl und Backpulver mischen, zum Buttermix geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.


3. Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen (eben so wie es sich für einen Nordfriesen gebührt: keine Hektik).


4. Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


5. Den Teig ca. 4 Millimeter dick ausrollen, stempeln und ausstechen. Ihr könnt auch kleine Kugeln Formen, plattdrücken und dann stempeln, allerdings finde ich, dass die erstgenannte Variante schneller geht und die Cookies werden gleichmäßiger. Wenn Ihr nur ausstechen wollt, ohne zu stempeln, müsst Ihr den Teig etwas dünner ausrollen - ca. 2 Millimeter.


6. Die Cookies auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 12 - 15 Minuten goldgelb backen.


7. Das nordfriesische Lebensgefühl zelebrieren: Entspannen und genießen 😊






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