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Fluffige Quarkhasen

Fluffige Quarkhasen

Süße Häschen zum Osterbrunch - ganz frisch oder auf Vorrat gebacken... Kaum hat die Fastenzeit begonnen, bin ich back-gedanklich ja schon wieder einen Schritt weiter - beim Osterfest. Schließlich will man sich gut vorbereiten und - ähnlich wie Weihnachten - frühzeitig den Plan für den Osterbrunch haben. Zumal mir in diesem Jahr die Zeit irgendwie davon läuft. Ostern ist aber auch wirklich sehr früh und das ist kein Aprilscherz, obwohl besagter Tag auf Ostermontag fällt. Eine Stunde kürzer ist Ostern auch, denn in der Nacht zum Sonntag wird die Uhr auf Sommerzeit gestellt. Auch das noch! "Der frühe Hase legt das Ei." (Frei von mir nach einem deutschen Sprichwort) Frei nach diesem von mir kreierten Sprichwort heißt es also jetzt bereits überlegen und auch mal das ein oder andere Probebacken. Schließlich soll der Osterbrunch ja auch richtig gut gelingen. Wie schön, dass es immer wieder Rezepte gibt, die bereits eine lieb gewonnene Tradition zu diesem Anlass sind. Fluffige Häschen aus Quark-Ölteig gehören definitiv dazu. Das tolle an diesen Hasen ist, man kann sie bereits einige Zeit vor Ostern backen, einfrieren und dann pünktlich zum Brunch noch einmal kurz aufbacken. Und - schnell wie der Osterhase - habt Ihr frisches Gebäck auf Eurem Brunchbuffet oder auch zum Kaffeekränzchen. Und mit einer kleinen Schleife drumherum, sind die Quarkhasen auch ein schönes Mitbringsel für die Liebsten. Auf Vorrat backen und später aufbacken: Der Trick ist simpel: Beim Backen verkürzt Ihr die Backzeit um 5 Minuten und nehmt Eure Hasen aus dem Ofen, wenn sie zwar gut gebacken, aber noch hell sind. Das entspricht dann einer Backzeit von 10 - 15 Minuten. Lasst die Hasen vollständig abkühlen, dann friert Ihr sie ein. Zum Brunch heizt Ihr Euren Backofen dann auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Gebt die gefrorenen Hasen für 10 - 12 Minuten in den Ofen und backt sie goldgelb. So, Ihr Lieben, damit Ihr nun auch mit den ersten Vorbereitungen für Ostern starten könnt, gibt's hasenschnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Fluffige Quarkhasen Das braucht Ihr: Für den Teig: 150 g Magerquark 1 Ei (Gr. M) 50 ml Sonnenblumenöl 50 ml Milch 300 g Dinkelmehl 1 Pck. Backpulver 4 Eßl Vanillezucker 1 Prise Salz Abrieb einer halben Bio-Zitrone Für die Deko: Puderzucker So geht’s: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Quark, Ei, Öl und Milch gut 3 Minuten auf höchster Stufe des Rührgerätes verquirlen. Dinkelmehl, Backpulver, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Salz mischen. Mehl-Mix zur Quarkmasse geben und alles zu einem glatten Teig verkneten, der die Konsistenz eines Hefeteiges hat. Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche 2 cm dick ausrollen. Hasen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 15-20 Minuten goldgelb backen. Für die Deko Zucker mit Vanillezucker mischen. Quarkhasen direkt nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Guten Appetit!

Schildkrötenplätzchen

Schildkrötenplätzchen

oder: gelungene Rettung Eigentlich wollte ich Macarons backen - so richtig hübsche kleine Dinger, mit denen man wunderbar Torten dekorieren kann. Rot, grün und cremefarben, glatt und seidig glänzend sollten sie werden. Der Teig war perfekt, alles andere passte auch - dachte ich. Doch Macarons sind Diven. Und meine Diven wollten alles andere als perfekt werden. Im Gegenteil: keine hübschen luftigen Füßchen, keine seidig glänzende und glatte Oberfläche. Meine wunderbaren Macarons haben sich entschieden, Risse zu bekommen und flach zu bleiben. Das war nicht das französische Gebäck, das ich haben wollte, das waren Schildkrötenpanzer! "Schildkröten können Dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." (Chinesisches Sprichwort) Ja! Schildkrötenpanzer! Viele würden dieses misslungene Gebäck entsorgen oder irgendwie verschwinden lassen. Aber ich denke, Ihr kennt mich mittlerweile. Irgendwie war meine Fantasie jetzt erst recht geweckt. Es gibt doch Schildkrötenausstecher ... und dank meiner Lieblingsausstecherfirma Birkmann, die einen Ausstecher haben mit genau der richtigen Größe, wurde aus meinen missratenen Macarons im Handumdrehen ganz viele kleine Schildkröten. Die Macaronspanzer habe ich einfach mit Kuvertüre auf knusprige Haselnuss-Joghurt-Plätzchen geklebt. Marmelade oder Nuss-Nougatcreme funktionieren auch prima zum Aufkleben, durch die Kuvertüre weichen die Macarons aber nicht durch und die Schildkrötenplätzchen sind länger haltbar. Zum Aufbewahren könnt Ihr die Kekse einfach in eine Blechdose packen. So halten sie gute zwei Wochen, sofern Eure Macarons richtig durchgebacken sind. Ich finde meine kleinen Schildkröten fast so bezaubernd, wie echte Schildkröten. Wusstet Ihr eigentlich, dass Meeresschildkröten zu den besonders gefährdeten Tierarten gehören. Wodurch sie so gefährdet sind? Durch unseren Plastikmüll, der im Meer landet. Ihr könnt helfen, diese wundervollen Geschöpfe zu retten: verzichtet auf Plastik und kauft unverpackte Lebensmittel, am besten regional und vor allem saisonal. Das schont die Umwelt , spart Ressourcen und vermeidet einen großen Teil an Plastikmüll. So könnt Ihr einen kleinen, aber sehr wertvollen Beitrag leisten. Wer noch mehr tun will, kann dies bei verschiedenen Spenden- und Aktionskampagnen machen. Ich lege Euch die Projekte der deutschen Stiftung für Meeresschutz und des WWF ans Herz. Auf beiden Websites könnt Ihr auch ganz viel über diese tollen Tiere nachlesen und wie sich verantwortungsloser Umgang mit unseren Ressourcen auswirkt. So, Ihr Lieben, nun bekommt Ihr aber schnell das Rezept für die Schildkrötenplätzchen, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Schildkrötenplätzchen (ergibt 15 Stück) Das braucht Ihr: Für den Teig: 75 g Butter, zimmerwarm 1 Msp. Salz 25 g Zucker 1 Eßl. Joghurt 100 g Mehl (Weizen Type 405 oder Dinkel Type 630) 25 g Haselnüsse, gemahlen Für die Deko: 50 g Zartbitterschokolade oder Marmelade 15 (missratene) Macarons So geht's: Für die Kekse Vanillezucker, Zucker, Zimt, Salz und Mehl gut mischen. Butter zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig etwa 3 mm dick ausrollen, Schildkröten ausstechen und mit dem dickeren Ende eines Schaschlikspießes die Augen markieren. Auf ein Brett legen etwa eine halbe Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Schildkröten mit ca. 2 - 3 Zentimeter Abstand auf mit das vorbereitete Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Minuten lang goldgelb backen. Mit dem Backpapier vom Blech auf ein Kuchengitter ziehen und vollständig auskühlen lassen. Die Kekse werden während sie Abkühlen noch fester. Nach dem Abkühlen die Macarons als Panzer mit geschmolzener Kuvertüre oder Marmelade aufkleben. Viel Spaß beim Schildkrötenretten - ob gebacken oder real.

Konfetti-Zitronenschnitten

Konfetti-Zitronenschnitten

Süß, sauer, sahnig. Sauer macht lustig. Das steht fest. Und Lustigsein ist beim Karneval Grundvoraussetzung, genauso wie bunt. Da darf auch das Essen mal ein bisschen flippiger sein. Traditionell ist ja Fettgebackenes Pflicht an Fastnacht, aber das muss nicht immer sein. Gerade in der immer noch dunklen Jahreszeit darf es ruhig auch mal fröhlich gelb und zitronig schmecken. "Wenn Dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus." (unbekannter Verfasser) Ich hab keine Limonade aus den Zitronen gemacht, sondern herrlich erfrischende, bunte Zitronenschnitten mit ganz viel "Konfetti". Die passen super zu den närrischen Tagen und schmecken auch sonst. Und sie sind so einfach und schnell gezaubert, das schafft man sogar noch kurz vor der Party oder bevor sich Besuch ankündigt. Probiert sie doch mal aus. Das Rezept kommt schneller, als der nächste Rosenmontagszug und das wie immer, ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Konfetti-Zitronenschnitten Das braucht Ihr: Für den Teig: 180 g Butter 120 g Zucker 1 Tl Vanillezucker 1 Prise Salz Saft und Abrieb von einer Zitrone 3 Eier 180 g Dinkelmehl 630, alternativ Weizenmehl 550 2 Tl Weinsteinbackpulver 4 Eßl bunte Streusel Für die Füllung: 500 ml Schlagsahne 3 Eßl Vanillezucker Abrieb einer Zitrone 3 Eßl bunte Streusel Für den Guss: 200 g Puderzucker Saft einer Zitrone 2 Eßl Joghurt Für den Belag: Bunte Streusel So geht's: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz gut 5 Minuten auf höchster Stufe hell schaumig schlagen. Alle übrigen Teigzutaten zugeben und alles kurz auf höchster Stufe zu einem glatten Teig rühren. Den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 25 Minuten lang goldgelb backen. Vom Blech nehmen, Backpapier abziehen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker steifschlagen. Zitronenabrieb und Streusel unter die Sahne heben. Den Teigboden in zwei Hälften schneiden. Eine Hälfte mit der Sahne bestreichen, zweite Hälfte auflegen. Alle Zutaten für den Guss miteinander glattrühren. Den Guss gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und mit Zuckerstreuseln üppig verzieren. Den Kuchen in zwölf gleichgroße Stücke schneiden. Bis zum Servieren kühl stellen. Viel Spaß beim Nachbacken und Helau!

Met-Boller

Met-Boller

Saftig, wolkig ... und ein wenig beschwipst. Der neue Met ist angesetzt und blubbert zufrieden gärend neben dem Kaminofen vor sich her. Schließlich will ich rechtzeitig vorbereitet sein für die vielen Abende am Lagerfeuer. Da darf der Wikingertrank nicht fehlen und der vom letzten Jahr ist fast aufgebraucht. Nur noch ein Rest in der letzten Flasche wartet darauf bei einer besonderen Gelegenheit zum Einsatz zu kommen. „Wer da trinket Honigwein, dem schaut Gott ins Herz hinein.“ (unbekannter Verfasser) Die besondere Gelegenheit steht hat sich durch Besuch angekündigt, auf den ich mich sehr freue. Doch ein Viertelliter Met reicht nicht wirklich für vier Personen. Es sei denn ... 🤔 ... es sei denn, man zaubert feines Gebäck daraus. Wieso nicht einen Hefeteig wieder einmal mit Met "aufpimpen". Was bei den gebackenen Met-Mäusen funktioniert hat, müsste doch auch mit süßen Brötchen funktionieren. Und es hat funktioniert! Als Vorlage diente mir mein Milchbrötchen-Rezept. Die Met-Boller sind richtig lecker und machen Laune. Durch den Met geht der Teig übrigens besonders schön auf und wird richtig schön wolkig weich. Das Rezept hab ich sofort für Euch aufgeschrieben und hier kommt es auch schon, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Met-Boller (Ergibt 8 Stück) Das braucht Ihr: Für den Teig: 500 Gramm Dinkelmehl Type 630 oder Weizenmehl Type 550 1 Beutel Trockenhefe 1 Prise Salz 1 Tl Zimt 50 g Honig 250 g Met 80 g weiche Butter 50 g Honig Zum Bestreichen: 2 - 3 Eßl Milch Zum Bestäuben: Puderzucker So geht's: Den Met mit Butter und Honig leicht erwärmen, bis die Mischung lauwarm ist. In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Salz und Zimt gut mischen. Met-Mix zugeben und alles gut verkneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Den Hefeteig an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat (ca. 60 Minuten). In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Back- oder Auflaufform mit Backpapier auslegen. Nach der Gehzeit den Hefeteig in acht gleichgroße Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und in die Backform setzen. Mit Milch bestreichen und nochmals 15 Minuten lang ruhen lassen. Im vorgeheizten Backofen 20 - 25 Minuten bei 190ºC Ober-/Unterhitze backen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und genießen. Skål ... und viel Spaß beim Nachbacken.

Heldenkekse

Heldenkekse

Zartblättriges Gebäck zum Heldengeburtstag. Geburtstag müssen gefeiert werden, da gibt's gar kein Drumrum. Und wenn ein Held Geburtstag hat, muss man das doch erst recht feiern. Gestern war so ein Heldengeburtstag. Wer Geburtstag hatte, habt Ihr sicher schon erkannt. Oder braucht Ihr noch einen Tipp? P.S.: Nasenspitze mit dem Zeigefinger reiben hilft beim Nachdenken. 😊 "Ich hab's! Ich hab eine Idee!" (aus "Wickie und die starken Männer") Am 31. Januar 1974 trat erstmals der kleine (Fernseh-)Held meiner Kindheit in Erscheinung: Wickie. Die erste Folge der Zeichentrickserie um den kleinen, schlauen Wikingerhäuptlingssohn wurde im Fernsehen ausgestrahlt. Kaum zu glauben, dass das pfiffige Kerlchen schon 50 Jahre alt wird! (Über diverse Umkehrschlüsse bezüglich des eigenen Alters denken wir jetzt nicht nach!) 😄 Zur Feier des Tages hab ich kurz überlegt, dreimal die Nasenspitze gerieben und ... ich hab's! Ich backe köstliche Heldenkekse! Ehrlich gesagt musste ich, Dank der tollen Ausstechförmchen von Birkmann , nicht lange Nasenspitze reiben und überlegen. Für das Rezept habe ich meine Met-Plätzchen ein wenig kindgerechten und etwas gesünder umgewandelt. Met und Vanillezucker aus dem ursprünglichen Rezept, wurden durch Apfelsaft und Honig ausgetauscht. Das Ergebnis ist richtig lecker und zartblättrig, fast wie ein Blätterteig. Gorm, der im Krähennest des Wikingerschiffes Ausschau hält, würde einen Luftsprung machen und rufen: "Ich bin entzückt!" Für Euer Entzücken gibt's jetzt ganz schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! P.S.: Für noch mehr Wikingerfeeling, schaut doch mal in meine Outdoorkurse oder besucht uns beim Wikingersommerfest am 15. Juni 2024. Heldenkekse Das braucht Ihr: Für den Teig: 200 g Dinkelmehl 630 200 g Butter 4 Eßl Apfelsaft 2 Eßl Honig Zum Bestreuen: Puderzucker So geht's: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Butter, Saft und Honig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie oder eine Schüssel mit Deckel packen und eine Viertelstunde im Kühlschrank ruhen lassen. Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen, einmal falten, erneut ausrollen. Den Vorgang noch zweimal wiederholen und zuletzt auf 3 - 4 mm Dicke ausrollen. Plätzchen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen. Nach Belieben die Plätzchen mit Hanfsamen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 8 - 10 Minuten lang goldgelb backen. Plätzchen sofort nach dem Backen vom Blech nehmen und auf ein Kuchengitter legen. Ganz leicht mit Puderzucker bestäuben und auskühlen lassen. Viel Spaß beim Nachbacken und immer gute Ideen!

Herzige Muffins mit Joghurt-Frosting

Herzige Muffins mit Joghurt-Frosting

Liebevoll lecker und nicht zu süß. Der herzigste Tag des Jahres fällt dieses Jahr ausgerechnet mit dem Aschermittwoch zusammen. Ja, am 14. Februar ist Beginn der Fastenzeit, aber auch Valentinstag. Ersterer wird aber die Verliebten sicher nicht abschrecken, um letzteren zu Feiern und dem oder der Liebsten eine Freude zu machen und ausnahmsweise darf man bestimmt noch einmal etwas Herziges und Süßes naschen, bevor man sich ins Fastengeschehen begibt. „Ein Tag ohne Dich ist wie ein Tag ohne Schokolade.“ (Verfasser unbekannt) Kleine, feine Muffins mit einem frischen Joghurt-Frosting und liebesrosafarbener Rubyschokolade sind doch genau richtig und passend, habe ich mir gedacht. Sie sind süß, aber nicht zu sehr. Und der luftige Teig zerschmilzt fast im Mund, wie ein verliebtes Herz.💗 Okay, jetzt hab ich genug "geliebessäuselt" und dick aufgetragen. Dick auftragen darf man das Frosting übrigens auch, denn es ist wirklich köstlich. Das Rezept bekommt Ihr jetzt sofort, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Muffins mit Joghurt-Frosting (Ergibt 12 Muffins) Das braucht Ihr: Für die Muffins: 2 Eier 100 g Zucker 1 Prise Salz 100 ml Speiseöl 100 ml Buttermilch 150 g Dinkelmehl 630, alternativ Weizenmehl 405 2 Tl Backpulver 100 g Rubyschokoladenchips Für das Frosting: 50 g Butter 100 g Frischkäse 100 g griechischer Joghurt 4 - 5 Esslöffel Puderzucker Für die Deko: Rubyschokolade, geschmolzen Bunte Streusel So geht's: Alle Zutaten für Teig und Frosting am besten schon am Tag zuvor bereitstellen, damit sie Zimmertemperatur haben. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinformen mit Papierförmchen auslegen. Eier mit Zucker, Salz und Vanillezucker gut 10 Minuten hell und schaumig aufschlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und die Masse sehr hell und schaumig ist. Öl und Flüssigkeit zugeben und ganz kurz weiter rühren. Mehl mit Backpulver mischen und unter die Eiermasse heben. Nur so lange unterheben, bis das Mehl gleichmäßig im Teig verteilt ist. Wird der Teig zu lange gerührt, wird er pappig. Schokoladenchips kurz unterheben. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Das funktioniert am besten mit einem großen Eisportionierer. So werden die Muffins gleich groß. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 bis 25 Minuten goldgelb backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Muffins ca. 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Butter und Frischkäse für das Frosting miteinander verquirlen, bis die Masse schön gleichmäßig und luftig ist. Joghurt mit Puderzucker glattrühren und unter die Frischkäsemasse rühren. Frosting auf die Muffins geben. Mit geschmolzener Kuvertüre und Streuseln dekorieren. Viel Spaß beim herzigen Nachbacken. 💕

Party-Pizza zum Geburtstag

Party-Pizza zum Geburtstag

Küstencookie wird 5 Jahre alt. 🎂 Wow! Wie die Zeit vergeht! Heute feiert mein Blog schon seinen fünften Geburtstag! Unglaublich, was in dieser Zeit alles aus der anfänglichen Idee "wir machen ein Buch" entstanden ist! Gerade habe ich "Wikingersommer", das fünfte Buch von meiner kleinen Backbuchreihe, veröffentlicht. Seit nun bereits zweieinhalb Jahren gibt es Küstencookies Backschule, die ab diesem Jahr neue Wege geht mit mehr Wikingern, mehr Outdoorkursen und dem neuen Outdoor-Event. Und nicht zu vergessen der kleine Backshop. Ihr Lieben, ich danke Euch allen, die Küstencookie seit Jahren die Treue halten, und allen, die ganz neu hier sind und vieles entdecken. Danke für all die Ideen, die meine Kreativität anfachen. Und ein besonderes danke an die "Rattenbäcker" für neue Wege. Wer die wiederum sind, erfahrt Ihr demnächst.😊 So, nun aber genug der Förmlichkeiten. Jetzt ist Partyzeit und was passt da besser als eine richtig große, leckere, luftige, deftige und duftende Pizza aus lockerem Hefeteig. Auch wenn mich jeder Italiener jetzt gerne hauen möchte, bei mir gibt's jetzt Hawaiipizza und zwar die allerschnellste der Welt. Und für Euch alle gibt's das Rezept und zwar ebenso schnell und wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Die schnellste Party-Pizza aller Zeiten Ihr braucht: Für den Teig: •500 g Dinkelmehl 630 (alternativ Weizenmehl 550) •1 1/2 TL Salz •1 Beutel Trockenhefe (2 1/4 TL) •3 EL Olivenöl •350 ml warmes Wasser (nicht heiß!) •2 TL Zucker Für den Belag: •3 – 4 Esslöffel Gewürzzubereitung „Reise nach Hawaii“ von Edelschmaus •6 – 8 Esslöffel Wasser •geriebener Käse •optional: Bacon oder Schinkenstreifen, Ananasscheiben... So geht’s: 1. Mehl, Salz, Zucker und Trockenhefe in einer großen Schüssel gut mischen. 2. Lauwarmes Wasser und Olivenöl zugeben und alles gut 5 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. 3. Ein Geschirrtuch mit warmem Wasser anfeuchten und die Teigschüssel damit abdecken. 4. Den Pizzateig etwa 20 Minuten gehen lassen. Wenn er länger geht, wird er noch luftiger. 5. In der Zwischenzeit den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 7. „Reise nach Hawaii“ mit Wasser zu einem Pesto rühren und quellen lassen. 8. Den Pizzateig nach der Gehzeit auf dem Backblech ausrollen. 9. Teig mit „Reise nach Hawaii“-Pesto bestreichen, optional Schinken drauf legen, mit Käse bestreuen und ab in den Backofen. 10. Im vorgeheizten Backofen 10 – 15 Minuten lang backen Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Gebackene Met-Mäuse

Gebackene Met-Mäuse

Ein ganz besonderes Faschingsgebäck Kaum ist Weihnachten vorbei, wird es schon närrisch in vielen Regionen. Schließlich ist bereits am 12. Februar Rosenmontag und da heißt es, sich sputen. Denn nicht nur Karnevalsumzüge und Veranstaltungen wollen geplant und vorbereitet sein, sondern vielerorts auch das Faschingsgebäck. Bereits im Mittelalter wurde vor Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch noch einmal ordentlich zugelangt. Man musste sich ja für die entbehrungsreiche Zeit vorbereiten und auch die Schlachter mussten zusehen, dass sie (im wahrsten Sinne des Wortes) ihr Fett wegbekamen. So wurde Gebäck in Schmalz ausgebacken und an die Bevölkerung verteilt. Viele unserer Rezepte für Berliner, Scherben, Kreppel, Krapfen oder wie sie auch alle heißen, basieren auf diesem Brauchtum. "Wer keine Kreppel backt, dem kann das Jahr nicht froh sein." (alter Narrenspruch) Bei meiner Überlegung, was ich dieses Jahr mal ausprobieren möchte, damit mir das Jahr auch wirklich froh ist, stieß ich auf ein Rezept aus der Steiermark: Gebackene Mäuse. Den Namen hat das Gebäck, weil es durch die Form und die kleinen "Schwänzchen", die beim Eingeben des Teiges ins Öl entstehen, tatsächlich an kleine Mäuse erinnern. Das passte gut in mein Konzept und da ich bereits mitten in meinen Wikingerplanungen bin, kam mir eine richtig gute Idee: Warum nicht die Milch durch Met ersetzen? Ich kann Euch sagen, die Idee war super! Meine Met-Mäuse haben es in sich und sind richtig lecker. Probiert sie mal aus. Hier kommt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Gebackene Met-Mäuse (Ergibt 35 - 40 Stück) Das braucht Ihr: Für den Teig: 400 g Dinkelmehl 630 (alternativ: Weizenmehl 405) 1 Beutel Trockenhefe 1 Msp. Salz 50 g Honig 2 Eigelb 50 g Butter, zerlassen und auf Zimmertemperatur 250 ml Met, lauwarm Zum Ausbacken: 1/2 l Speiseöl Zum Wälzen: 1 Tl Zimt 3 Eßl Zucker So geht's: Mehl, Trockenhefe und Salz in einer mittelgroßen Schüssel gut mischen. Honig, Eigelb, zerlassene Butter und Met zugeben und alles zu einem weichen, glatten Teig verkneten. Den Teig gut eine Stunde lang gehen lassen. Das Öl in einem kleinen Topf auf 160°C erhitzen. Wer kein Thermometer hat, macht eine Kochlöffelprobe : Einen Kochlöffel mit dem Stiel zuerst ins heiße Fett tauchen. Wenn große Bläschen sprudelnd daran aufsteigen, hat das Öl die richtige Temperatur. Zimt und Zucker auf einem Teller mischen und bereitstellen. Einen Esslöffel kurz in das heiße Öl tauchen. Mit dem geölten Esslöffel kleine Nocken vom Teig abstechen, mit einem zweiten Löffel etwas ausformen und im heißen Öl goldbraun ausbacken, dabei den Löffel immer wieder in das Öl tauchen, bevor frischer Teig genommen wird. Dadurch klebt beim Teig aufnehmen nichts fest. Sofort nach dem Ausbacken in Zimtzucker wälzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Am besten lauwarm genießen. Guten Appetit und habt eine lustige Narrenzeit!

Roscón de Reyes

Roscón de Reyes

Spanischer Dreikönigskuchen In Spanien wird heute der " Dia de los Reyes Magos", der Dreikönigstag, auf eine ganz besondere Art und Weise gefeiert. Ähnlich wie bei uns an Nikolaus, werden die Schuhe ordentlich geputzt und vor die Tür gestellt. Die werden von den Heiligen Drei Königen mit kleinen Geschenken gefüllt, die Weihnachtsgeschenke werden an diesem Tag auch verteilt. Zum Dank stellt man den Königen Likör und Kekse, sowie Brot für die Pferde hin. Schließlich müssen sich die reisenden Adligen stärken für die Weiterreise. Einen Segen für das Haus gibt es, wie bei uns, mit dazu. Auch bei uns ziehen heute in den katholischen Gegenden die Sternsinger von Haus zu Haus und bringen den Segen, der mit Kreide und in der Kurzform "20C+M+B24" über die Tür geschrieben wird. Die Buchstaben bedeuten nicht "Caspar, Melchior, Balthasar", wie einige meinen, sondern: "Christus mansionem benedicat – Christus möge dieses Haus segnen" (Dreikönigssegen) Doch zurück nach Spanien. Zur Feier des Tages wird ein besonderer Hefekuchen gebacken, der Roscón de Reyes. Dieser kranzförmige Kuchen duftet herrlich nach Mandarinen, Zitronen und Rosenwasser und hat ein kleines Geheimnis: Eine Krippenfigur oder eine Mandel verstecken sich im Inneren. Wer sie findet, hat in diesem Jahr besonders viel Glück. Ich habe den Roscón de Reyes heute zur Feier des Tages ausprobiert und bin so begeistert von dem lockeren, duftigen Hefekuchen, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten will. Hier kommt es auch schon, verbunden mit segnenden Dreikönigsgedanken, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Roscón de Reyes Das braucht Ihr: 400 g Weizenmehl 25 g Hefe 150 ml Milch 120 g Butter 2 Ei(er) 80 g Zucker Abrieb je einer halben Zitrone und einer halben Mandarine 100 g Mandeln, gemahlen 1 Tl Rosenwasser oder Orangenblütenwasser Zum Bestreichen: 1 Eigelb 3 Eßl Milch Für die Deko: Kandierte Zitronen- und Orangenscheiben So geht's: Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe, Zucker und Milch in die Mulde geben und verrühren. An einem warmen Ort etwa 10 Minuten gehen lassen. Eier, Butter, Zitronen- und Mandarinenabrieb, Rosenwasser und Mandeln zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ca. 1 Std. gehen lassen. Ohne weiteres Durchkneten zu einer Schlange formen, diese mehrmals in sich verdrehen und zu einem Kreis geformt auf ein gebuttertes Backblech legen. Nochmals ca. 20Minuten lang gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Butter einfetten. Eigelb mit Milch verrühren und den Kuchen damit bestreichen . Mit den kandierten Früchten belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25 bis 30 Min. goldbraun backen. Guten Appetit und habt einen schönen Feiertag!

Champagner-Tiramisu mit Maracuja

Champagner-Tiramisu mit Maracuja

Spritzig, zartcremig und fruchtig: Mein Silvesterdessert 2024 Aus und vorbei! 2023 liegt in den letzten Zügen. Zeit, in sich zu gehen und Rückblick zu halten, genauso wie nach vorne zu schauen und neue Pläne zu schmieden. Für mich brachte 2023 wieder so einiges Neues und Spannendes. Es war mein "Jahr der Wikingerankunft". Begonnen hat alles mit der Erfüllung eines lang gehegten Wunsches: der Bau meines Lehmbackofens nach Wikingerart. Und weil mein Backofen nicht nur eine schicke Gartendeko ist, wurde er eifrig genutzt. Outdoorkurse und ein öffentliches Event folgten und waren sehr erfolgreich. Und so liegt es auf der Hand, was das neue Jahr 2024 unter anderem bringen wird: noch mehr Wikingerkurse und ein Midsommarfest. Ich freu mich schon drauf. 😊 "Möge Gott dir im neuen Jahr mehr Zeit schenken zu danken als zu klagen. Mögen deine Freuden nach Tagen, aber dein Kummer nach Stunden zählen. Mögen die Zeiten selten sein, an denen du deine Freunde entbehrst, und kurz die Augenblick ein der Gesellschaft von Dummköpfen." (Irischer Neujahrssegen) Bei allem Rückblick und Vorschau, ist das hier und jetzt aber nicht zu vernachlässigen. Und hier und jetzt steht Silvester vor der Tür. Das wird gefeiert mit Party, Musik, gutem Essen und dieses Jahr einem besonderen Dessert: Champagner-Tiramisu mit Maracuja. Der luftige und fruchtige Nachtisch macht gute Laune und ist schnell und einfach gemacht. Sogar die selbstgebackenen Löffelbiskuit sind in etwa 20 Minuten fertig. Wem selbst das zu lange dauert, kann natürlich fertige Biskuits nehmen. Probiert es doch mal aus. Mit diesem Rezept verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche Euch einen tollen Jahreswechsel. Und nicht auch im nächsten Jahr gilt wieder: Nich' lang schnacken - einfach backen! Champagner-Tiramisu Für 6 Portionen Das braucht Ihr: Für die Löffelbiskuits: 4 mittelgroße Eier 60 g Zucker + 2 Esslöffel Mark einer halben Vanilleschote 1 Msp Salz 120 Gramm Weizenmehl (Type 550) Für die Mascarpone-Creme: 250 g Mascarpone 150 g griechischer Joghurt 150 ml Maracujasaft 200 ml Schlagsahne 5 Eßl Vanillezucker Zum Tränken: 250 ml Sekt nach persönlichen Vorlieben Für die Deko: frische Früchte (z.b. Trauben oder Physalis), Biskuitstücke, essbares Blattgold, bunte Streusel... So geht's: Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Für die Löffelbiskuit die Eier mit 60 g Zucker und dem Salz gut 5 - 7 Minuten auf höchster Stufe sehr hell und schaumig aufschlagen. Vanillemark kurz unterrühren. Mehl in die Eimasse sieben und unterheben. Die Biskuitmasse in einen Spritzbeutel füllen. Auf das erste Backblech etwa fingerlange Striche mit gut zwei Zentimeter Abstand spritzen. Mit Zucker bestreuen und sofort 8 - 10 Minuten lang im vorgeheizten Backofen bei 190°C goldgelb backen. In der Zwischenzeit mit dem zweiten Blech und der übrigen Biskuitmasse genauso verfahren. Nach der Backzeit die Biskuit sofort mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf dem Papier vollständig auskühlen lassen, dann erst vorsichtig vom Backpapier lösen. Sechs Dessertgläser oder eine mittelgroße Dessertschale bereitstellen. Für die Mascarpone-Creme in einer Schüssel Mascarpone, Joghurt und Maracujasaft miteinander verrühren. In einer zweiten Schüssel Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Sahne unter die Mascarponemasse ziehen. Die Löffelbiskuit in grobe Stücke brechen und in eine Schüssel geben. Ein paar Stücke für die Deko zur Seite stellen. Biskuitstücke mit dem Sekt beträufeln. Nun wird geschichtet: mit Biskuit beginnen und eine Schicht in die Dessertgläser/Dessertschale füllen. Eine Schicht Mascarpone-Creme über die Biskuitschicht geben. Im Wechsel schichten, bis beide Massen aufgebraucht sind. Mit Früchten, Biskuitstücken, Blattgold, Streuseln, etc. nach Belieben dekorieren. Bis zum Servieren kühl stellen. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und phänomenal tolles Jahr 2024.

Weihnachts-Cocktail: "It's the season"

Weihnachts-Cocktail: "It's the season"

... fruchtig, spritzig, ohne Alkohol (Enthält Werbung durch Produktnennung und Link, unbezahlt) Es ist soweit! Endlich steht Weihnachten vor der Tür und auch meine Vorbereitungen neigen sich dem Ende zu. Die Weihnachtspost ist überall angekommen, die Geschenke sind verpackt. Nur noch ein wenig saugen, feudeln und dann den Baum schmücken. Jetzt ist es Zeit, sich schon mal entspannt zurückzulehnen und die Feiertage kommen zu lassen. Dazu ein schöner Cocktail und die Gemütlichkeit ist perfekt. Anlässlich unserer kleinen Büroweihnachtsfeier habe ich einen weihnachtlichen Cocktail kreiert:. Fruchtig-würzig sollte das Mixgetränk sein und mit einer Prise glitzernder Magie. Der Granatapfel zählt für mich zu den weihnachtlichen Obstsorten, allein schon wegen der festlichen, roten Farbe. Für die Gewürznote sorgen Indian Tonic Water, Zimt und Sanbittèr - ein sprudelndes Bittergetränk aus Italien. Und für die Magie der Weihnachtszeit sorgt ein Hauch essbarer Glitter. "It's the season" habe ich das wunderbare Weihnachtsgetränk getauft, weil das Weihnachtsfest für mich einfach die glitzerndste, funkelndste und allerschönste Zeit im Jahr ist. 🎄 Wusstet Ihr eigentlich, dass man einen alkoholfreien Cocktail "Mocktail" nennt? Nein? Dann habt Ihr, wie ich auch, wieder was dazugelernt. 😊 Wie auch immer, "It's the season" kam prima bei meinen Kollegen und Kolleginnen an, zumal der rote Cocktail ganz schick in Weihnachtskugelgläsern serviert wurde. Und statt Weihnachtskärtchen, hatte jeder das Rezept an seinem Glas. Euch, meine Lieben, schenke ich das Rezept jetzt auch und grüße Euch mit dem Küstencookie-Motto: Nich' lang - schnacken einfach backen! Damit verabschiede ich mich auch erstmal über die Feiertage und wünsche Euch allen ein frohes Fest, gemütliche Stunden voller Harmonie und Besinnlichkeit und noch mehr weihnachtlichen Segen. “It’s the Season” (für ein Glas) Das braucht Ihr: 40 ml Sanbittèr* 60 ml Granatapfelsaft 80 ml Indian Tonic Water 1 Msp. Zimt Essbarer Glitter So geht's: Sanbittèr in ein Cocktailglas geben. Granatapfelsaft mit Zimt verrühren und zum Sanbittèr geben. Glitter zugeben. Mit Indian Tonic Water auffüllen. Sofort servieren. Ich wünsche Euch allen ein wundervolles, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest.

Tonka-Mandel-Plätzchen

Tonka-Mandel-Plätzchen

Zum Vernaschen süß... "NEWSTICKER!!! Nackte Weihnachtsmänner am Porrendeich: unglaubliche Tat kurz vor Weihnachten! Ermittlungen laufen! Dringend tatverdächtig sind ein Backformhersteller aus Halle und eine Hobbybäckerin aus Uelvesbüll. Am vergangenen Donnerstag ereignete sich Unglaubliches im nordfriesischen Uelvesbüll. 48 Weihnachtsmänner irrten fast nackt durch die Küche der Hobbybäckerin Viola Hauser. Lediglich Mützen, Stiefel und ein Handschuh wurde den Männern gelassen. Um sich notdürftig bedecken zu können, übergab die Hobbybäckerin jedem der unbekleideten Opfer eine Mandel. Da die Tat offensichtlich in ihrer Küche begangen wurde, ist Hauser jedoch dringend verdächtig. Ebenfalls verdächtig ist der Hersteller von Ausstechformen namens Birkmann . Der Firma wird zumindest eine Teilschuld vorgeworfen. Bei der Befragung der Opfer durch die ermittelnden Beamten der Kripo Husum ergibt sich die Schwierigkeit, dass die Weihnachtsmänner nach und nach spurlos verschwinden. Eventuell liegt ein noch größeres Verbrechen vor. Augenzeugen berichten, sie auf dem Weg nach Süddeutschland gesehen zu haben. Eine Sonderkomission wird zeitnah eingerichtet, so der Pressesprecher der örtlichen Behörde. Zur Aufklärung der Tat werden sachdienliche Hinweise entgegengenommen." Ist das nicht der Hammer! Da werde ich einfach so verdächtigt, die Klamotten der Weihnachtsmänner geklaut zu haben! Ein Glück wurde ich noch nicht mit dem mysteriösen Verschwinden in Verbindung gebracht!😅 Wobei diese wirklich verführerischen Kerle einfach zum Anbeißen aussehen, oder?! Als ich diese coole Idee für den Knuddelkeks "Weihnachtsmann" bei Birkmann entdeckt habe, war klar: Die müssen sein! Und wenn schon optische Verführung, dann auch geschmacklich - dieser herrliche Duft nach Tonkabohnen, der sich im ganzen Haus schon beim Backen verbreitet ... einfach lecker! Die Plätzchen sind recht schnell gebacken, denn der Teig wird sofort nach der Zubereitung verarbeitet. Für gutes Gelingen habe ich noch ein paar Tipps für Euch: Ganz wichtig: Der Teig darf nicht gekühlt werden! Verarbeitet den Teig auch möglichst mit warmen Händen, damit er geschmeidig bleibt. Damit das Umklappen der Ärmchen gut glückt, achtet darauf, dass der Teig nicht antrocknet. Am Besten arbeitet Ihr jede Mandel direkt nach dem Ausstechen der einzelnen Bärchen ein - also: ausstechen, Mandel einarbeiten, ausstechen, Mandel einarbeiten ... und so weiter. Selbstverständlich schmeckt dieses lustige Weihnachtsgebäck auch in anderer Form. Mit einem sternförmigen Ausstecher kann man bspw. eine Ecke über die Mandel klappen. Das sieht auch süß aus. So, Ihr Lieben und nun gibt's schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken einfach backen! Tonka-Mandel-Plätzchen (Ergibt ca. 50 Stück, je nach Förmchengröße) Das braucht Ihr: 225 g Butter, zimmerwarm 200 Zucker 1 Teelöffel Vanillezucker 1 Prise Salz 1 mittelgroßes Ei, zimmerwarm 2 Teelöffel Backpulver 1/4 Tl Tonkabohne, (am besten frisch) gemahlen 400 g Dinkelmehl (630) ganze Mandeln Für die Deko: rote und weiße Schokomelts oder Kuchenglasur So geht's: Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker miteinander gut verrühren. Ei unterrühren. Mehl mit Backpulver und gemahlener Tonkabohne gut mischen und unterkneten. Den Teig nicht kühlen, sondern sofort verarbeiten! Den Teig etwa 3 mm dick ausrollen. Plätzchen ausstechen und aufs Backblech legen. Jedem Weihnachtsmann eine Mandel auf die Brust legen und die Arme vorsichtig über die Mandel klappen. Mit dem dickeren Ende eines Schaschlikspießes die Augen in den Teig pieken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 7 - 8 Minuten goldgelb backen. Sofort nach der Backzeit vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Schokomelts/Kuchenglasur schmelzen und die Plätzchen damit bemalen. Viel Spaß beim Nachbacken und ein schönes drittes Adventswochenende! 🕯🕯🕯

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