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Küste, Kopfkino und Kekse, die nach me(e)hr schmecken ..oder: Es war ein kalter, kalter Wintertag...

Küste, Kopfkino und Kekse, die nach me(e)hr schmecken ..oder: Es war ein kalter, kalter Wintertag...

"Küstencookie" - wenn ein Blog wie ein Keks heißt, benötigt er auch einen entsprechenden Keks. Logisch, oder?! 😉 Also habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein Küstencookie zu schmecken hat. Ich muss dazu sagen, dass ich ein wunderbar funktionierendes Kopfkino habe. Es war also nicht schwer, Assoziationen zum Stichwort "Küste" zu finden - speziell zur Nordseeküste. Und so begab ich mich an einem kalten, kalten Wintertag gedanklich an den Aussendeich (klar, ich hätte auch hinlaufen können, aber wie bereits erwähnt war es ein kalter, kalter Wintertag). In meinem Kopfkino wehte mir eine eisige, salzige Brise vom Meer her um die Nase und -wie gesagt, es war ein kalter, kalter Wintertag- ein dampfend heißer Schluck Grog wärmte mich von innen. Und somit war die Idee für den Küstencookie geboren: ein Hauch von Meersalz und ein guter Schuss Rum. Ich denke, Ihr könnt Euch vorstellen, was ich meine. Aber Geschmack ist ja nicht das einzige. So ein Küstencookie sollte meiner Vorstellung ja auch optisch darauf hinweisen, wer er ist und wo er herkommt - ein Nordfriese eben. Und so bekam er seinen eigenen Stempel. Dass die Küstencookies aber auch mit jeglichem anderen Stempel oder auch einfach ausgestochen und ungestempelt superlecker schmecken, könnt Ihr selbst ausprobieren, denn hier kommt das Rezept: Küstencookies Zutaten 150g zimmerwarme Butter 80g brauner Zucker 1 Pck. Vanillezucker 1/2 Tl Meersalz 250g Mehl 1/4 Tl Backpulver 2 Eßl Rum Zubereitung 1. Butter, Zucker, Vanillezucker, Rum und Meersalz cremig rühren. 2. Mehl und Backpulver mischen, zum Buttermix geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 3. Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen (eben so wie es sich für einen Nordfriesen gebührt: keine Hektik). 4. Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 5. Den Teig ca. 4 Millimeter dick ausrollen, stempeln und ausstechen. Ihr könnt auch kleine Kugeln Formen, plattdrücken und dann stempeln, allerdings finde ich, dass die erstgenannte Variante schneller geht und die Cookies werden gleichmäßiger. Wenn Ihr nur ausstechen wollt, ohne zu stempeln, müsst Ihr den Teig etwas dünner ausrollen - ca. 2 Millimeter. 6. Die Cookies auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 12 - 15 Minuten goldgelb backen. 7. Das nordfriesische Lebensgefühl zelebrieren: Entspannen und genießen 😊

Immer wieder kommt ein neuer Frühling
...oder: Rosmarin-Zitronen-Kekse, die nach Frühling schmecken

Immer wieder kommt ein neuer Frühling
...oder: Rosmarin-Zitronen-Kekse, die nach Frühling schmecken

Endlich Frühling! Die Welt wird wieder grüner, der Himmel blauer, die Sonne strahlt und die ersten bunten Blumen vertreiben mit leuchtenden Farbklecksen das Wintergrau. Das neu erwachende, frische Leben weckt auch in mir die Lust auf etwas, das nach Frühling schmeckt: frisch, sonnig, grün! Ich denke da sofort an junge Kräuter. Das sonnige Gelb der Narzissen lässt mich gedanklich Zitronen schmecken. Und so komme ich nicht drumrum. So magisch, wie die Bienen von den Frühlingsblümchen angezogen werden, werde ich in meine Küche gezogen! Junge, frische Rosmarinspitzen aus meinem Kräutergarten, Zitronen, Eier, Butter, Sahne, Zucker und Mehl werden ruckzuck in eine knusprige Frühlingsleckerei verwandelt - und das wie immer ohne lang schnacken 😊 Und damit auch Ihr den Frühling schmecken könnt - hier kommt das Rezept: Rosmarin-Zitronen-Kekse Zutaten: 250g Mehl 125g Zucker 1 Prise Meersalz 2 Tl Zitronenschale, gerieben 1 Tl frischer, fein gehackter Rosmarin oder 1/2 Tl Rosmarinpulver 125g Butter, zimmerwarm 2 Eigelb 2 Eßl Sahne Zubereitung Mehl, Zucker, Salz, Zitronenschale und Rosmarin gut mischen. Butter, Eigelb und Sahne zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Teig auf einer bemehlen Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 12 bis 15 Minuten lang goldgelb backen. Nach dem Backen die Plätzchen sofort vom Blech nehmen, auskühlen lassen und leicht mit Puderzucker bestäuben. Backzeit: 12-15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175°C

Honig-Joghurt-Cupcakes 🍯🐝

Honig-Joghurt-Cupcakes 🍯🐝

Enthält Werbung ohne Auftrag* Jetzt, wo es wärmer wird ist in meinem Garten ganz schön was los! Meine zahlreiche Nachbarschaft ist eifrig zugange - naja, es sind ja auch einige Tausend. Ach so - ich vergaß zu erwähnen: Ich wohne nicht in einer Großstadt, sondern auf der schönen, ländlichen Halbinsel Eiderstedt in Nordfriesland. Und wenn ich von meinen mehreren tausend Nachbarn spreche, dann meine ich selbstverständlich die Bienen meines Imkers, die über der Straße wohnen und eifrig auch in meinem Garten für Blüten- und Erntereichtum sorgen und für leckeren Honig der mich immer wieder zu neuen Backkreationen anregt. 😊 Die steigenden Temperaturen regen nicht nur die fleißigen Bienchen zu größerer Aktivität an, sondern auch mich. Sobald die Sonne morgens meine Nase kitzelt, zieht es mich raus in den Garten und zu Ausflügen auf unserer Halbinsel. Wie schön, in einer so ländlichen Gegend direkt am Meer zu wohnen. Ich genieße Land und Luft am liebsten auf dem Fahrrad. Die vielen Radwege auf Eiderstedt bieten tolle Touren an, zumal der 6000 km lange Nordseeküstenradweg auch direkt an meiner Haustür vorbei führt. Zum Außendeich ist es nicht weit, gerade mal 2 km durch unser ruhiges, beschauliches Dörfchen Uelvesbüll. Runterfahren und Entschleunigen funktioniert hier ganz automatisch. Hier leben zu dürfen ist Wellness für die Seele. Unterwegs durch die Landschaft begegnen einem, neben ein paar freundlichen Menschen, überwiegend Schafe und Kühe, die glücklich auf den großen Eiderstedter Weiden grasen und toben dürfen. Und glückliche Kühe geben bekanntlich leckere Milch. Und aus dieser leckeren Milch wird der beste Joghurt aller Zeiten gemacht: "Traum von Eiderstedt" - ein sahniger Naturjoghurt von der Witzworter NordseeMilch eG. Der "Traum von Eiderstedt" und der Honig meiner eifrigen Nachbarinnen ist die beste Kombination überhaupt. Müsst Ihr unbedingt einmal probieren. Und diese Kombination inspiriert natürlich erst recht zu Küchenexperimenten und köstlichem Gebäck. Dieses mal kamen bei meinen Küchenexperimenten leckere Honig-Joghurt-Cupcakes raus. Durch die Verwendung von Honig statt Zucker werden die Cupcakes schön fluffig und nicht zu süß, sondern haben ein angenehmes Honigaroma, das durch den Joghurt unterstrichen wird. Die lockere Joghurtcreme als Topping wird ebenfalls mit Honig gesüßt und ein paar Honigtröpfchen als Deko runden alles auch optisch noch einmal ab. Ich glaube, Pu der Bär wäre sehr begeistert von den Cupcakes mit all dem süßen Honig. 🐻 Danke, an meine kleinen, eifrigen Nachbarinnen. Eine Welt ohne Bienen will ich mir gar nicht vorstellen, es wäre auch unvorstellbar - nichts blüht mehr, nichts wächst mehr, nichts gedeiht, alles stirbt. Darum ist unser aller Unterstützung notwendig, die Welt bienenfreundlicher und somit auch bunter und lebenswerter zu machen. Wie? Möglichkeiten zum Bienenschutz gibt es genug: Pflanzt bunte Blumenwiesen. Unterstützt Eure Landwirte dabei, Agrarflächen in Wiesen umzuwandeln - wir verhungern deswegen nicht, im Gegenteil! Gestaltet Eure Gärten artenreich mit heimischen Pflanzen, die Nahrung für unsere Insekten und Nützlinge bieten. Betrachtet "Unkräuter" doch mal als Wildkräuter und lasst Löwenzahn, Gänseblümchen und Co. im Rasen blühen. Habt Ihr schon mal festgestellt, dass eine blühende Löwenzahnwiese aussieht, als wären da tausende von leuchtenden Sonnen im Gras? 😊 Stellt Insektenhotels auf. Informiert Euch über das spannende Leben der plüschigen Insekten. Ein sehr schöner Film zum Einstieg in die Welt der Bienen ist "Biene Majas wilde Schwestern". Es gibt ihn als DVD und auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=4ISyRfCOIu8 Unterstützt Projekte und Organisationen zur Bienenrettung, zum Beispiel: NABU, Greenpeace, Stadtbienen, Bienenretter, Aurelia-Stiftung oder beebetter und viele mehr. Auf den Seiten der Organisationen findet Ihr auch weitere Tipps, wie Ihr für mehr Insektenschutz in Eurem Garten, auf Balkon und Terrasse und in Eurer Umgebung sorgen könnt. Und damit Ihr Euch auch ein süßes Leben, zumindest ein paar süße Momente, machen könnt, (nicht nur) während Ihr mithelft Biene Maja und ihre große Familie zu retten, gibt's jetzt schnell das Rezept - ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Honig-Joghurt-Cupcakes (Ergibt 12 Stück) Zutaten: 280 g Dinkelmehl (Type 630) 2 Tl Backpulver 1/2 Tl Natron 1 Prise Salz 50 g brauner Zucker 1 Pck. Vanillezucker 125 g weiche Butter 100 g Honig 250 g Sahnejoghurt 1 Ei Für das Topping: 200 g Frischkäse (gut abgetropft, am besten über Nacht) 150 g Sahnejoghurt (gut abgetropft, am besten über Nacht) 200 g Schlagsahne 4-5 Eßl Honig Für die Deko: Flüssiger Honig Zuckerbienchen kleine essbare Blüten (z.B. Gänseblümchen, Hornveilchen...) Zubereitung:
Am Tag, bevor Ihr backen wollt, den Frischkäse in ein feines Sieb geben. Ein weiteres Sieb mit einem Küchenpapier auslegen und den Joghurt für das Topping hineingeben. Joghurt und Frischkäse können so in aller Ruhe gut abtropfen. Am Backtag ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Butter mit dem Honig in einem Topf erwärmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Den Backofen auf 180° vorheizen. Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, Natron und Vanillezucker in einer Schüssel gut mischen. In einer zweiten Schüssel Joghurt und Ei verquirlen, Butter und den Honig dazugeben. Die Mehlmischung zugeben und gut und rasch mit einem Schneebesen unterziehen. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ungefähr 18 - 20 Minuten goldgelb backen. Mittels Stäbchenprobe testen, ob die Muffins gar sind: mit einem Holzstäbchen, sprich Schaschlikspieß, in ein oder zwei Muffins bis auf den Boden pieken - wenn kein flüssiger Teig am Stäbchen hängen bleibt, sind die Muffins fertig gebacken. Muffins abkühlen lassen und dann aus den Formen nehmen. Für das Topping die Sahne mit dem Honig gut steif schlagen. Gut abgetropften Frischkäse und Joghurt zur Sahne geben, kurz aber gründlich unterziehen. Die Creme mit einer Garnierspritze auf den Muffins drapieren. Mit Honigtröpfchen, Zuckerbienchen und essbaren Blüten garnieren, servieren und genießen. 😋 "Ein Tag ohne einen Freund ist wie ein Topf, ohne einen einzigen Tropfen Honig darin." 🐝 (Aus: "Pu, der Bär" von Alan Alexander Milne) *) Die Gesetzgebung in Deutschland fordert die Erfüllung einer Kennzeichnungspflicht, wenn man in seinem Blog andere Seiten verlinkt - sprich Werbung macht. Dieser Pflicht komme ich hiermit nach: Dieser Beitrag enthält Links zu Seiten von Kooperationspartnern von Küstencookie. Die tun nix! Wer nicht mag, muss nicht draufklicken, verpasst aber dafür tolle Seiten, Tipps und noch tollere Menschen, die dahinter stecken.

Ruckzuck gebacken, ohne Hefe: Wildkräuter-Joghurt-Brot 🌿🐛

Ruckzuck gebacken, ohne Hefe: Wildkräuter-Joghurt-Brot 🌿🐛

Gerade stehe ich in meinem Garten und erfreue mich des prallen Lebens um mich herum, da spaziert ein älterer Herr auf seinem abendlichen Rundweg vorbei. Er gönnt sich eine kleine Pause für einen Klönschnack mit mir. Thema: Garten - selbstverständlich. "Jetzt ist ja wieder die Zeit, in der man öfter mähen muss." meint er. Ich bejahe. "Und so ein Garten ist ja wirklich etwas tolles." Auch dies bejahe ich freudig. "Wenn nur das Unkrautproblem nicht wäre." - "Hm ... ich habe kein Unkrautproblem mehr", beteuere ich, während mein Garten hinter mir und um mich herum in fröhlichem Löwenzahngelb und Gänseblümchenweiß leuchtet, umsäumt von Giersch- und Brennesselgrün und Gundermannviolett. Der fragende Blick des Mannes ist fast verständlich. Aber es stimmt: Ich habe kein Unkrautproblem! In meinem Garten wachsen keine Unkräuter. Hier wachsen Wildkräuter! Und ehrlich: Seit ich diese Erkenntnis für mich gewonnen habe, kann ich mit Löwenzahn, Giersch, Brennessel und Co wesentlich entspannter umgehen - zumal ich dank meiner lieben ehemaligen Kollegin Ute die kulinarischen Vorzüge der Wildkräuter kennengelernt habe. Jaaa, Ihr Lieben, ich bekämpfe die Kräutlein nicht - ich esse sie. 😁 Die wilden Schätze von Mutter Natur sind nicht nur schmackhaft, sondern auch richtig gesund: Gänseblümchen, die uns allen lieb geworden sind und immer einen Hauch von romantischer Nostalgie mitbringen, haben unter anderem schmerzstillende, blutreinigende, krampf- und schleimlösende Eigenschaften. Sie wirken antibakteriell und können bei vielen Beschwerden helfen, von Akne über Husten bis hin zu Menstruationsbeschwerden. Löwenzahn beispielsweise eignet sich besonders gut zum Entgiften und Entwässern. Er enthält Wirkstoffe, die den Stoffwechsel anregen und die Funktion von Leber und Galle unterstützen. Mit einem hohen Gehalt an Vitamin A ist der Löwenzahn gut für Haut und Schleimhäute. und unterstützt die Verdauung. Brennesseln haben einen hohen Nährstoffgehalt: Magnesium, Eisen, Kalium und Lecithin sind in nicht unbeträchtlichen Mengen enthalten. Eine große Portion Brennessel kann zum Beispiel mehr Eisen enthalten als ein ganzes Rumpsteak. Gundermann hat eine entzündungshemmende Wirkung. Er wirkt gegen Abszesse, Tumore, Augenprobleme und wird zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt. Zudem wirkt Gundermann gegen Blasenprobleme, Bronchitis, Gallensteinkoliken, Halsschmerzen, Husten, Lungenentzündungen, Nierenprobleme, Schwäche, Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerzen. Ein vielseitiges Heilkräutlein mit leicht minzig-lakritzigem Aroma. Dann wäre da noch der Giersch - der Schrecken vieler Gärtner, da er sich selbst über winzigste Wurzelteilchen freudig, schnell und großflächig ausbreitet. Aber statt ihn zu bekämpfen, kann man den Giersch lieber vielfältig in der Küche einsetzen. Denn er enthält sehr viel Vitamin C und Mineralstoffe, wie Magnesium und Eisen. Selbst habe ich es bislang noch nicht versucht, aber junge Gierschblätter sollen, wie Spinat gekocht und zubereitet, richtig lecker sein. Das steht auf jeden Fall noch auf meiner To-do-Liste. 🌿 Heute habe ich mich aber nicht fürs kochen der "grünen Wilden" entschieden, sondern fürs backen: Ein kräftiges Wildkräuter-Joghurt-Brot. Das Brot ist ruckzuck gebacken - ganz ehrlich, zum Kräuter sammeln und säubern habe ich länger gebraucht, als zum Teig kneten. Der Grund: Das Brot wird mit Backpulver und Natron, statt mit Hefe gebacken. Es braucht also keine Gehzeit. Ich habe in meinem Brot Löwenzahn, Brennnessel, Gundermann und Giersch verwendet. Diese Kräuteraromen passen zu süßen, wie zu herzhaften Belägen. Noch ein wichtiger Hinweis zu den Kräutern: Bitte nehmt wirklich nur Kräuter, die Ihr 100-prozentig sicher kennt! Verwechslungen und Unkenntnis können zu bösen Vergiftungen führen oder gar tödlich sein! So, Ihr Lieben, und nun gibt's - ganz nach dem Küstencookie-Motto - das Rezept. Also: Nich' lang schnacken - einfach backen! Wildkräuter-Joghurt-Brot Zutaten: 2 handvoll Wildkräuter (junge Blätter von Löwenzahn, Brennnessel, Gundermann und Giersch) 350 g Vollmilchjoghurt 1 Ei (Größe M) 500 g Dinkelmehl, Type 630 1/2 Tl Backnatron 1 1/2 Tl Meersalz 1 Pck. Backpulver 50 g Leinsamen Zubereitung: Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kräuter im Mixer grob zerkleinern. Joghurt und Ei hinzufügen und, am besten mit dem Pürierstab gut mischen. Leinsamen, Mehl, Natron, Salz und Backpulver mischen und zugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, mit Mehl bestäuben und mit einem Spatel oder einer Teigkarte zu einem Brotlaib formen. Mit einem Messer etwa 1 cm tief an der Oberseite einritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten goldbraun backen. Klopftest: Um zu testen, ob das Brot gar ist, klopft einfach schnell mit dem Fingerknöchel drauf. Wenn es hohl klingt, ist Euer Brot fertig. Am allerbesten schmeckt mir das Brot mit gesalzener Butter, Frischkäse oder Hüttenkäse. Guten Appetit! 🐛

Wonach schmecken eigentlich Wolken? ☁️⛅ Backtrend: "Poke Cake"

Wonach schmecken eigentlich Wolken? ☁️⛅ Backtrend: "Poke Cake"

Ich finde, es gibt kaum eine schönere Entspannung, als an einem sonnigen, warmen Tag auf dem Deich zu liegen, die Seele baumeln zu lassen und die weißen Wölkchen über den tiefblauen Himmel ziehen zu sehen.⛅ Und egal wie alt man ist, es macht einfach Spaß, Tiere, Leute und andere Figuren und Formen in den Wolken zu entdecken. Und wenn ich die einzigartigen Gebilde so betrachte, frage ich mich: Wonach schmecken Wolken eigentlich? Ja, ich weiß, Wolken bestehen aus Wasser und das schmeckt bekanntlich nach nix. Aber wer mich kennt, kennt auch mein wunderbar funktionierendes Kopfkino und meine blühende Phantasie. Und da schmecken Wolken nicht nach nix - im Gegenteil: Ich finde, Wolken schmecken ganz bestimmt nach Sahne...und nach weißen Pfirsichen...und nach weißer Schokolade...und nach Meringuen. 😍 Was also liegt näher, als aus dieser Phantasie eine Torte zu kreieren? Gesagt, getan - nach kurzem Experimentieren war sie geschaffen: Die himmlische Wölkchentorte. ☁️ Ihr wollt auch wissen, wie Wolken schmecken? Dann: Nich' lang schnacken - einfach backen! Himmlische Wölkchentorte mit Pfirsichen Zutaten (Für eine Springform mit 20cm Durchmesser) Für den Biskuit: 3 große Eier 3 Eßl Wasser (besonders lecker, wenn Ihr einen Teil davon durch Rosenwasser ersetzt) 150g Zucker 1 Eßl Vanillezucker oder Rosenzucker 1 Prise Salz 150g Mehl 2 Tl Backpulver Für Füllung und Deko: 3 weißfleischige Pfirsiche (alternativ weiße Nektarinen) 400g Schlagsahne 1 Pck. Sahnesteif 2 Eßl Vanillezucker oder Rosenzucker Weiße Schokocrossies Weiße Mini-Schokotafeln Weiße Schokochips Meringuen Zubereitung Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Eier mit Wasser, Zucker und Salz ca. 10 Minuten lang hell schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. In die Backform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 30 bis 35 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Biskuit sofort nach dem Backen mit einem Kochlöffelstiel mehrfach bis zum Boden einstechen (siehe Foto ) und danach erst aus der Form lösen und gut abkühlen lassen. Je mehr Löcher Ihr bohrt, um so saftiger wird die Wölkchentorte. Für die Füllung und Deko die Sahne mit einem Esslöffel Vanillezucker und dem Sahnesteif gut steif schlagen. Zwei Pfirsiche mit einem Eßlöffel Vanillezucker pürieren und drei gut gehäufte Esslöffel der geschlagenen Sahne unterziehen. Die Löcher im Biskuit mit der Pfirsichsahne füllen. Das funktioniert am Besten mit einem Spritzbeutel (siehe Foto). Dieser Techniktrend kommt übrigens aus dem Amerikanischen und nennt sich "Poke Cake" (to poke = einstechen, reinpieken). Die Torte nun mit der restlichen Sahne üppig ummanteln. Einen luftigen Wolkeneffekt bekommt Ihr, wenn Ihr einen Esslöffel ein wenig anwärmt und leicht in unregelmäßigen Abständen in die Sahne drückt. Ein paar Schokocrossies zerkrümeln und locker über die Torte streuen. Den dritten Pfirsich in dünne Scheiben schneiden und mit den übrigen Deko-Zutaten auf der Torte arrangieren. Bis zum Verzehr kühl stellen. Guten Appetit!

Blaue Stunde in Nordfriesland oder: Friesentorte mal anders

Blaue Stunde in Nordfriesland oder: Friesentorte mal anders

Nordfriesland hat kulinarisch so einiges zu bieten. Klar, wer zum ersten mal hierher kommt, denkt zunächst an Krabben, Fisch und Lammprodukte. Ein Highlight für die Kaffeetafel hingegen ist die Friesentorte: Knuspriger Blätterteig, fluffige Schlagsahne und süßes Pflaumenmus. Dazu ein Pharisäer und fertig ist das nordfriesische Kaffeegedeck.☕ Wer sehr, sehr viel Zeit und Muße hat, macht seinen Blätterteig von Grund auf selbst. Alle anderen nehmen fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal oder der Tiefkühltruhe. Und dann ist alles ganz einfach: Den Blätterteig nach Packungsanleitung backen, Sahne schlagen, abgekühlten Teig großzügig mit Pflaumenmus bestreichen, Sahne drauf nochmal Blätterteig oben drauf - fertig! Eine Friesentorte muss sofort serviert werden, da der Blätterteig sonst durchweicht. Es sei denn, Ihr bestreut ihn vor dem Backen mit Zucker oder Ihr gebt nach dem Backen eine hauchdünne Schicht geschmolzene Zartbitterkuvertüre auf den Teig, lasst sie fest werden und dann erst das Pflaumenmus. Besonders edel wird das Ganze, wenn man der Friesentorte einen französischen Touch verleiht. Denn im Grunde genommen ist das französische Gebäck "Mille Feuille" (auf deutsch: tausend Blätter) nix anderes als Blätterteig mit Cremefüllung und Frucht - also: die "kleine Schwester" der Friesentorte. 😁 Wichtig für das Mille Feuille ist, dass der Blätterteig nicht ganz so hoch wird. Das könnt ihr verhindern, indem Ihr den Teig während des Backens beschwert: Teig aufs mit Backpapier belegte Backblech, mit Backpapier abdecken, zweites Backblech oben drauf und ab in den Ofen. Und alles andere ist wieder super einfach, wie das Rezept Euch gleich zeigt. Also: Nich' lang schnacken - einfach backen! 👩🏼‍🍳 Nordfriesische Mille Feuille Zutaten für 6 Stück: 6 Blatt Blätterteig (Tiefkühlprodukt) 500g Konditorsahne 1 Becher (200g) Pflaumenmus Puderzucker Optional: Zartbitterkuvertüre, geschmolzen. Zubereitung: Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die einzelnen Blätterteigscheiben dritteln. Den Blätterteig wie oben im Text beschrieben abgedeckt nach Packungsangabe backen. 5 Minuten vor Ende der Backzeit die Abdeckung entfernen, damit eine schöne Bräunung entsteht. Abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Optional den Blätterteig mit Kuvertüre bestreichen, fest werden lassen. Pro Mille Feuille zwei Stücke Blätterteig mit Pflaumenmus etwa 2-3mm dick bestreichen und mit Sahne eindecken. Besonders hübsch sieht es aus, wenn Ihr die Sahne mit einer Sterntülle aufspritzt. Aufeinander stapeln und das dritte Stück Blätterteig auflegen. Mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben dekorieren. Guten Appetit! 😋

Die unendliche Glücksformel: Schokoladige Chocolate Chip Cookies 🍫🍪🍀

Die unendliche Glücksformel: Schokoladige Chocolate Chip Cookies 🍫🍪🍀

Gebäck macht glücklich. Wenn es sich bei dem Gebäck um Cookies handelt, macht es mich doppelt glücklich. Und Schokolade ... Schokolade ist ein Unendlichkeitsmultiplikator für Glück. Daraus ergibt sich eine ganz einfache Rechnung: 1 🥐(Gebäck) x 2 🍪(Cookies)=2 2 x unendlich 🍫(Schokolade)= unendlich viel doppeltes Glück.🍀🍀 Cool, oder? 😊 Und das Allercoolste ist doch, dass es dieses unendlich viel doppelte Glück in einer sehr handlichen Variante gibt: Chocolate Chip Cookies. Und mindestens genauso cool: Die wunderbare, handliche Glücksformel könnt Ihr ganz einfach nachbacken. Und ich verrate Euch sogar wie! Also Ihr Lieben, auf ins unendliche doppelte Glück und: Nich' lang schnacken - einfach backen! Hier kommt das Rezept: Schokoladige Chocolate Chip Cookies (ergibt ca. 18 Stück) Zutaten: 1 1/2 Tassen Mehl 1 Tl Backpulver 3/4 Tasse Zucker 1/2 Tl Salz 1 1/2 Eßl Kakaopulver 1/4 Tasse Butter 1 mittelgroßes Ei 3/4 Tasse Creme Fraiche 100 g Zartbitterschokolade, in grobe Stückchen zerbrochen. Für alle, die lieber grammgenau arbeiten: Hier findet Ihr eine praktische Umrechnungstabelle. Zubereitung: Butter sehr schaumig schlagen. Zucker zugeben, kurz weiter schlagen. Mehl mit Backpulver, Kakaopulver und Salz mischen, zum Butter-Zucker-Mix geben. Ei und Creme Fraiche zugeben und alles kurz zu einem ebenmäßigen Teig rühren. Schokolade kurz unterheben. Den Teig eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.Den Backofen auf 190°C vorheizen. Mit zwei Esslöffeln oder einem Eiskugelbereiter gleichmäßige Teigportionen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und dabei gut eine halbe Hand breit Abstand lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 190°C ca. 13 - 15 Minuten goldgelb backen. Genießen und glücklich sein 🍀😊

Es ist da! Küstencookies erstes Backbuch 👩🏼‍🍳 📖

Es ist da! Küstencookies erstes Backbuch 👩🏼‍🍳 📖

Küstencookies erstes Backbuch ist da! 👩🏼‍🍳 📖 Nich' lang schnacken - einfach backen! Der Buchtitel beschreibt bereits kurz und knackig, worum es bei Küstencookie geht: Gelingsichere und einfache Rezepte für Back-Genuss, der bleibenden Eindruck hinterlässt, ohne langes Geschnacke oder Gedöns, dafür aber mit Wow!-Effekt. "Nich' lang schnacken - einfach backen! Cookies und Kekse" ist der erste Band einer Backbuchreihe von Küstencookie. 📚 Das Buch richtet sich an neugierige Backneulinge und solche, die es werden möchten, sowie an erfahrene Hobbybäcker. Von süß bis herzhaft werden in Küstencookies erstem Backbuch neue Rezeptkreationen vorgestellt, sowie altbewährte Rezepte in ein neues Gewand gehüllt. Und ganz im Vordergrund steht dabei der Spaß am Backen und der garantierte Erfolg. Neugierig? Dann ran ans Werk ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! ➡️ Zum Buch-Shop 📖 Buchdaten Titel: Nich' lang schnacken - einfach backen! Untertitel: Cookies und Kekse Autor: Hauser, Viola BoD-Nr.: 1447531 ISBN: 9783750452121 E-Book ISBN: 9783750438699 Format: 17*17 Einband: Paperback Preise Buch: 9,99 € Ebook: 2,99 € 🚩Sonderaktion zum Start: Zur Feier des ersten Küstencookie-Buches bekommt Ihr das EBook eine Woche lang für 1,99 € statt 2,99 €. 🎉 ➡️ zum EBook 📱 ➡️ Zum Buch-Shop 📖

Lecker wie vom Bäcker: Knusprige, kernige Leinsamenbrötchen (vegan)🥖🥐

Lecker wie vom Bäcker: Knusprige, kernige Leinsamenbrötchen (vegan)🥖🥐

Wochenende. Das bedeutet für mich lange ausschlafen, gemütlich aufstehen und ausgiebig frühstücken - am Liebsten mit knackfrischen Brötchen. Die dürfen gerne ein wenig Biss und ganz viel Aroma haben. "Labberige", lasche, weiße Brötchen gehen da mal gar nicht. Aber so ein kräftiges, kerniges Dinkelbrötchen, das hat was - schön mit frischer Butter, selbstgemachter Marmelade, Kochschinken, dazu eine große Tasse Milchkaffee und frisch gepresster Orangensaft. Wochenende ist solo schön und gerade jetzt, in dieser merkwürdigen Zeit haben wir es alle verdient, es uns gut gehen zu lassen. 🤗 Und am Allerbesten ist so ein Frühstück im Bett! Es sieht natürlich blöd aus, im Nachthemd zum Bäcker zu gegen, aber so schön knusperfrische Brötchen kann man auch selber backen. Das geht sogar im Nachthemd und weil alles schon am Abend vorher zubereitet wird, sind die knusprigen, kernigen Leinsamenbrötchen morgens ganz fix gebacken. Nur noch in den Backofen packen und entweder beim Backen zusehen oder alles andere fürs Frühstück vorbereiten, während sich der verlockende Brötchenduft ausbreitet. 😍 Na? Lust auf Frühstück? Dann gibt's jetzt schnell das Rezept und los geht's ganz nach dem bewährten Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Kernige Leinsamenbrötchen (Ergibt 10 - 12 Stück) Zutaten: 500 g Dinkelmehl 1050 100 g Leinsamen, geschrotet 1 Würfel frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe 3 El Olivenöl 1 Tl Zucker 2 Tl Salz 300 ml Wasser, lauwarm Zum Bestreuen: Ca. 3 Eßl Wasser 100 g Haferflocken Während des Backens: 1 feuerfestes Förmchen mit Wasser (ca. 200 ml Zubereitung: Mehl und Leinsamen in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Wasser in die Mulde füllen, Zucker zugeben und die Hefe hineinbröckeln und kurz verrühren. Gut 20 Minuten gehen lassen, bis die Hefemischung Blasen bildet und doppeltes Volumen angenommen hat. Je eine Fläche Schale mit Haferflocken und eine mit Wasser bereitstellen. Übrige Zutaten zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ein Backblech bemehlen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig zu 10 bis 12 Brötchen formen. Die Unterseite der Brötchen mit etwas Wasser leicht anfeuchten und kurz in die Haferflocken drücken. Mit genügend Abstand auf das Backblech legen. Mit Frischhaltefolie locker abdecken und die Brötchen über Nacht bei Zimmertemperatur gehen lassen. Backofen nicht vorheizen! Folie entfernen und die Brötchen an der Oberseite kreuzförmig einschneiden (dadurch entstehen die coolen Spitzen beim Backen😄). Eine feuerfeste Form mit Wasser in den Backofen stellen – dadurch werden die Brötchen außen knusprig und innen weich. Brötchen in den kalten(!) Backofen geben und auf 200°C Ober-/Unterhitze stellen. Die Brötchen ca. 30 Minuten goldbraun backen. Zum Testen, ob die Brötchen gar sind: Ein Brötchen vom Blech nehmen und mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite klopfen. Wenn es hohl klingt, sind die Brötchen fertig. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und losknuspern.🤗 Einen genussvollen Morgen, guten Appetit und bleibt/werdet gesund!🌞

Let it snow! Köstlich zarte Schneebällchen ❄☃️

Let it snow! Köstlich zarte Schneebällchen ❄☃️

Knusprige Butterplätzchen, saftige Kokosmakronen, knackige Nusskekse...all das und vieles mehr gehört für mich zum traditionellen Weihnachtsgebäck. Aber kennt Ihr schon Schneebällchen? Diese pudergezuckerten Mürbteigkugeln sind so zart - sie schmelzen fast im Mund. Der Name Schneebällchen wird den kleinen Leckereien absolut gerecht. Und wenn es draußen mal wieder nicht hinhaut mit weißer Weihnacht, dann wenigstens auf dem Plätzchenteller. ☃️ Das schöne ist, die Schneebällchen sind ruckzuck gemacht und Ihr könnt sie auch vegan oder zuckerfrei herstellen. Die Alternativen findet Ihr im Rezept. Apropos Rezept: Hier kommt es. Also Ihr Lieben: Nich' lang schnacken - einfach backen! ⛄ Schneebällchen (Ergibt ca. 70 - 80 Stück) Zutaten 2 Tassen Mehl 1/2 Tasse Walnüsse oder Haselnüsse, gehackt 1 Prise Salz 1 Tasse weiche Butter oder alternativ: Kokosöl 1/2 Tasse Puderzucker oder alternativ: zuckerfreier Puderzucker Dekoration: Puderzucker zum Wälzen Zubereitung Den Backofen auf 160°C vorheizen. Butter mit Puderzucker schaumig rühren. Mehl, Salz und Nüsse in einer separaten Schüssel verrühren. Zu Butter-Mix geben und (am besten) mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Zu Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 20 bis 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen und die noch warmen Kekse in Puderzucker wälzen. Vollständig auskühlen lassen und versuchen, die Schneebällchen in einer verschlossenen Dose bis Weihnachten aufzubewahren, was mir bislang nie gelungen ist, weil sie sooo lecker sind! 🤗 Viel Spaß beim Backen! ⛄ Bald ist Weihnachten! 🎄🌟🎅 Jetzt aber schnell noch einen Küstencookie Rezept-Kalender bestellen: =》 zum Kalendershop

Mama, Mai und Mascarpone 💗

Mama, Mai und Mascarpone 💗

Besondere Anlässe zum Backen gibt es ja bekanntlich das ganze Jahr durch. Der Mai bringt gleich ein paar ganz besondere Tage mit sich: 1. Mai, Muttertag, Vatertag... und eigentlich ist in meinem Lieblingsmonat doch jeder Tag ein Grund zum feiern. Okay - für Backwaren gibt es immer einen Anlass.😁 Nichtsdestotrotz habe ich mir zum Muttertag oft etwas ganz besonders ausgedacht und irgendwie hatte es, jahreszeitlich bedingt, meistens etwas mit Erdbeeren zu tun. Die süßen, roten, herzförmigen Früchte sind für mich Genuss pur und das nicht nur auf Kuchen und Torten: Eine meiner Hauptmahlzeiten im Mai sind schlicht und ergreifend Erdbeeren in Griechischem Joghurt, Quark oder Sahne getaucht und das größte Genuss-Highlight bringen für mich Erdbeeren mit Mascarpone mit sich. Der cremige, milde, frische Geschmack kombiniert mit meinen Lieblingsfrüchten ... okay, ich gerate ins schwärmen und schnacken ... 😄 Eigentlich wollte ich ja von Muttertag und einer Torte erzählen. Also: Wenn ich an meine Mama denke und überlege, was für eine Torte zum Muttertag wohl ihren Geschmack treffen und ihren Gaumen verzaubern würde, so ist klar: Schokolade muss dabei sein und Erdbeeren und cremig muss sie sein und eigentlich sollte auch noch Sekt drin sein, aber den gibt es diesmal separat dazu. Locker und leicht sollte die Torte schmecken ... und sie muss rosa sein, denn das ist, seit ich mich zurückerinnern kann, die Lieblingsfarbe meiner Mutter. Ich packte also all diese Assoziationen in mein wunderbar funktionierendes Kopfkino und: Die Idee für die außergewöhnlich dekorierte Erdbeer-Mascarpone-Torte war geboren. Die besonderen Highlights der Torte sind - außer, dass sie total lecker schmeckt - die ganzen Früchte in der Creme (gibt ne tolle Optik beim Anschnitt) und die Deko: halb in Schokolade getauchte Erdbeeren in einem Hippen- oder Waffelschälchen, kombiniert mit echten Rosenblüten (kann man mitessen und man hat gleich den Blumenstrauß integriert) auf dunkler Kuvertüre, die sanft über die Mascarpone-Creme fließt ergeben einen echten Hingucker - und es ist wirklich ganz einfach zu machen. Danke, liebes Kopfkino! Auf Dich ist einfach immer Verlass.😍 Selbstverständlich musste die Torte erst probegebacken werden. Und was soll ich sagen: Sie ist gelungen. Da meine Mutter allerdings 850 Kilometer weit von mir weg wohnt, am anderen Ende Deutschlands, kam sie bislang noch nicht in den Genuss und für den Muttertag muss vorerst das Foto und ihr Kopfkino ausreichen - aber es heißt ja nicht, dass man diese wunderbare Torte nur an Muttertag essen kann und Erdbeeren gibt es auch noch Anfang Juli.😉 So, Ihr Lieben, da das Fest zu Ehren aller Mamas aber bereits kurz vor der Tür steht, gibt es nun das Rezept - getreu meinem Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Erdbeer-Mascarpone-Torte Zutaten (für eine Springform mit 20cm Durchmesser) Für den Boden: 2 Eier 2 Eßl Wasser 100g Zucker 1 Tl Vanillezucker 100g Mehl 1 Tl Backpulver 1 Eßl Kakaopulver 1 Prise Salz Für die Füllung: 500g Mascarpone 250g Magerquark, gut abgetropft 200g Konditorsahne, gut steif geschlagen 150g Zucker 1 Pck. Vanillezucker 500g Erdbeeren 3-4 Eßl Nuss-Nougat-Creme (optional) Für die Deko: 100g Zartbitterkuvertüre 2-3 Eßl gehackte Pistazien 3-4 Erdbeeren mit "Grün" dran 1 Waffel- oder Hippenschälchen (gibt's in guten Eisdielen auch einzeln oder Ihr backt sie selbst nach meinem Rezept vom letzten Beitrag. Das findet Ihr unter Kleines und Feines.) 3-4 Rosenblüten Zubereitung: De Magerquark in einem feinen Sieb am besten über Nacht abtropfen lassen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine 20er-Springform mit Backpapier auslegen. Für den Boden die Eier mit Wasser und Zucker sehr schaumig schlagen. Mehl mit den übrigen Zutaten mischen und alles unter die Ei-Zucker-Masse heben. Vorsichtig unterziehen, bis ein homogener Teig entsteht. Teig in die Form füllen und bei 180°C im vorgeheizten Backofen ca. 20 bis 25 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Den fertig gebackenen Boden aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Mascarpone und Quark mit Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Die Sahne unterheben. 3-4 gut reife Erdbeeren pürieren und unter die Mascarponemasse ziehen, um eine leichte rosa Färbung zu erhalten - alternativ tun es auch ein paar wenige Tröpfchen rote Lebensmittelfarbe. Den abgekühlten Boden mit 3 bis 4 Eßlöffeln der Mascarponemasse oder alternativ mit Nuss-Nougat-Creme bestreichen. Die Erdbeeren dicht aneinander auf den Tortenboden setzen und dabei ca. 2 cm Abstand vom Rand einhalten. Anschließend die Mascarponecreme kuppelförmig über die Erdbeeren streichen. ca. 1 Stunde kalt stellen. Für die Deko die Kuvertüre schmelzen und gut abkühlen, aber nicht fest werden lassen - das ist sehr wichtig, damit Euch die Creme nicht zerläuft. Die Kuvertüre esslöffelweise über die Torte fließen lassen und die übrige Deko darauf arrangieren. Nochmals kurz kalt stellen und fertig! Einen schönen Muttertag und guten Appetit! 💗

Alles Käse? Oder: Mach doch mal Blau(-beeren) 💙

Alles Käse? Oder: Mach doch mal Blau(-beeren) 💙

Die Eisheiligen sind endlich vorbei! Der Sommer ist zum greifen nah. 🌞 Wonach schmeckt Sommer? Für mich jedenfalls eindeutig nach Heidelbeeren und Zitronen. Die kleinen blauen Powerfrüchte waren so ziemlich das erste Obst, das ich in meinem Garten angepflanzt habe. Frisch vom Busch in meine morgendliche Müslischüssel oder einfach so zwischendurch, liebe ich sie absolut. Und ein gesunder Snack sind sie obendrein. Keine Angst - ich philosophiere jetzt nicht über Antioxidantien, Blutzuckersenkung und andere Vorzüge von Blaubeeren. 😉 Da man im Sommer aber mehr als sonst auf seine Figur achtet, wäre eine üppige, kalorienreiche Torte natürlich fatal. Deshalb gibt es heute eine gesunde Low-Carb-Variante. Die Bikinifigur wird es Euch danken und Euer Gaumen erst recht. In diesem Rezept sorgen zitroniger Käsekuchen und eine Heidelbeer-Lavendel-Soße für ein echtes sommerliches Geschmackshighlight. Und damit Ihr nicht nur Euer Kopfkino mit Bildern füttern müsst, kommt hier das Rezept - wie immer nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Low-Carb-Käsekuchen mit Heidelbeer-Lavendel-Soße Zutaten: (Für eine Backform mit 20cm Durchmesser) Für den Kuchen: 500g Magerquark 200g Frischkäse 4 Eier Mark einer Vanilleschote 1/2 Tasse kristallines Stevia auf Erythritbasis 1/4 Tl Salz 4 Eßl Mandelmehl 1 Eßl Zitronensaft Für die Soße: 200g Heidelbeeren 1 Eßl kristallines Stevia 1-2 Tl Lavendelblüten Zubereitung Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Backform mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten für den Kuchen in eine Schüssel geben und alles zu einem luftigen Teig rühren. In die Backform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C eine Stunde backen. Sollte der Kuchen während der Backzeit anfangen dunkel zu werden, mit Alufolie abdecken. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, mit einem Messer vom Springformrand lösen, damit er nicht reißt. Für die Soße alle Zutaten in einen Topf geben und nach Belieben fein pürieren, kurz aufkochen und abkühlen lassen. Alles anrichten und servieren. Guten Appetit! 😊 Tipp: Das kristalline Stevia kann natürlich auch durch kristallines Xylit, Erythrit oder ganz normalen Zucker (dann ist es allerdings nicht mehr Low Carb) ersetzt werden. Gebt dann aber zunächst weniger als die angegebene Menge an Süßungsmittel dazu und schmeckt ab, damit der Kuchen nicht zu süß wird. 😉