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Herzhafte Kürbis-Käse-Muffins 🎃🧀

Wenn die Kürbis bereit für die Ernte sind, dann ist für mich der Herbst am allerschönsten. Meine Liebe zu Kürbis habe ich schon des Öfteren bekannt. Unter anderem in Beiträgen wie den Kürbisbrötchen mit Pinienkernbutter. Zu gern hätte ich mal den ganzen Garten voller Kürbisse unterschiedlichster Arten. Ich stelle mir dieses Bild unheimlich toll vor und würde mich bestimmt fühlen, als wohnte ich in der Nähe von Hogwarts. 😊 Bislang hat sich mein Ernteerfolg nur auf ein beachtlich großes Exemplar beschränkt. Aber wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja eines Tages - ich werde jedenfalls fleißig weitersäen und hegen. Bis dahin freue ich mich über das Sortiment an Kürbissen in unseren Biomärkten. Das wird immer vielfältiger und geht mittlerweile weit über die bekanntesten Sorten Hokkaido und Butternut hinaus. Ich finde diese bunte Vielfalt an Formen und Farben wunderschön und bereichernd für meinen herbstlichen Speiseplan. Und klar - je näher es Richtung Halloween geht, um so mehr bereichern die Gemüseriesen auch meine Deko draußen und drinnen. 🎃 Mein heutiges Rezept ist ein herbstlich-leckerer Snack, der sich sowohl fürs Frühstück, als auch abends oder zwischendurch genießen lässt. Die herzhaften Kürbis-Käse-Muffins gehen immer und waren hier auch ganz schnell weg - fast wie von Geisterhand. 👻 Die Teigzubereitung ist kein großer Spuk, sondern denkbar einfach: Flüssige Zutaten verrühren, trockene Zutaten mischen, alles kurz zusammen mixen, fertig! Probiert es aus. Hier kommt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Herzhafte Kürbis-Käse-Muffins (ergibt 12 Muffins, normale Größe) Zutaten: Flüssige Zutaten: 1 Tasse Kürbis, gekocht und püriert 3 Esslöffel Sauerrahm 2 große Eier 1/2 Tasse Butter, geschmolzen und abgekühlt Trockene Zutaten: 2 Tassen Dinkelmehl 630 1 1/ 2 Teelöffel Backpulver 1 Msp. Cayennepfeffer 1 Teelöffel Salz 1 1/2 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 1 Eßl brauner Zucker 1/4 Tl Kürbisgewürz 1 Tasse geriebener Emmentaler Für die Deko: Körnermischung oder gehackte Kürbiskerne (optional) Zubereitung: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. In einer mittelgroßen Schüssel die feuchten Zutaten verquirlen. In einer kleineren Schüssel oder einem großen Messbecher die trockenen Zutaten ebenfalls gut mischen und zu den übrigen Zutaten in die größere Schüssel geben. Ganz kurz zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln gleichmäßig auf die vorbereiteten Muffinformen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze etwa 20 Minuten lang goldbraun backen. Einige Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Guten Appetit!

Dänische Brötchen (Dansk Boller)

Heute habe ich die Ehre, ein ganz besonderes Rezept zu posten: Dänische Boller. Das sind fluffige, leicht süße Brötchen, die einfach nur himmlisch schmecken. Warum es eine so besondere Ehre ist, dieses Rezept zu posten? Nun, das Rezept stammt nicht von mir. Ich habe es von einer ganz besonderen Kursteilnehmerin bekommen. Sie ist nicht nur die älteste Teilnehmerin, die an meinem "ApfelköstlichZeiten"-Kurs dabei war, sondern auch die Mutter einer lieben Kollegin und blickt auf stolze acht Jahrzehnte zurück. Selbst aus einer Bäckerfamilie stammend, bedankte sie sich nach dem Kurs mit den Worten: "Danke für den schönen Abend. Ich konnte sogar noch einiges lernen." Und in einer berührenden Email schrieb sie: "Hallo, liebe Viola, zunächst möchte ich mich noch mal für den fröhlichen, lustigen, unkomplizierten, gemütlichen und lehrreichen Abend bedanken, denn wenn ich auch nur noch selten backe, interessieren mich immer wieder neue Rezepte, die ich mit meinen vergleiche, auch immer wieder interessante Back - Tipps, höre ich gerne, obwohl ich sie selten noch anwenden kann. Ich sehe mir auch viele Back - Sendungen im Fernsehen an und auch in meinem Alter lernt man immer wieder was Neues. Da .... mich so gut kennt, wusste sie, dass mir der Abend bei ihnen gefallen würde, denn sonst nehme ich nicht mehr gerne mehr an Veranstaltungen teil. Bei ihnen habe ich mich aber so wohl gefühlt und deshalb konnte ich ihn so richtig genießen.... ...Da ich tausende tolle Fotos und Rezepte in etlichen Ordnern habe, wäre da bestimmt so manches gute Rezept für sie dabei, erlaube ich mal, einfach zu schreiben..." Ist das nicht wunderbar? Ich habe mich so riesig darüber gefreut. Bereits im Backkurs erzählte sie mir von den "Dänischen Bollern" und sandte mir ihr Rezept zu, das ich nun mit ihrer freundlichen Genehmigung an Euch weitergeben darf - und ich gebe es so weiter, wie sie es mir geschrieben hat. Ich kann Euch diese herrlich fluffigen Brötchen nur wärmstens empfehlen - nicht nur zum Frühstück, auch zum Nachmittagskaffee eine echte Leckerei. So, Ihr Lieben, und nun gibt's das Originalrezept, so wie ich es bekommen habe und nachbacken durfte, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Boller, dänische Hefebrötchen Zutaten: 1 Ei knapp 2 dl lauwarme Milch (200 g – 1/5 L) 50 g flüssige Butter 50 g Zucker 42 g frische Hefe 400 – 450 g Mehl (bei einem kleinen Ei – 400 g Mehl) 1 Prise Salz Zubereitung: Die Hefe in etwas Zucker und lauwarmer Milch von der Gesamtmenge auflösen. Das Ei im Mixer verschlagen, die warme Milch mit der flüssigen Butter, dem restlichen Zucker, der „Hefemilch“, dem Mehl und Salz mit dem Knethaken zu einem Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken oder den Teig in einer Tupperschüssel an einem warmen Ort für ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Dann aus dem Teig 20 – 22 schöne runde Boller formen, die man auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legt. Dann die Boller noch mal gehen lassen. Unbedingt die Boller nicht mit Umluft backen, sie werden viel zu fest. Unbedingt bei Ober/Unterhitze einzeln die zwei Bleche abbacken!! Bei 175 ° Ober / Unterhitze ca. 20 Minuten hellbraun backen. Vorsichtig, nicht zu dunkel, sie sollen ganz weich sein. Sie werden, wenn sie abgekühlt sind, mit dem Elektromesser durchgeschnitten, damit sie nicht so zerdrückt werden. Mit Butter oder mit Butter und Marmelade, oder mit Butter und mildem Käse, schmecken sie vorzüglich, nur nicht mit Wurst. Zusatzbemerkung: Ich benutze immer erst langsam die gesiebte Mehlmenge, damit der Teig eine feste, aber nicht zu feste Konsistenz bekommt, auch am Anfang langsam die Hefe – Milch dazugeben. Der Teig soll mittelfest werden, nicht zu fest, aber auch nicht zu weich, damit er gut aufgeht. Mit meiner großen Küchenmaschine habe ich erst das Ei und dann bald etwas warme Milch dazu gegeben, dann abwechselnd die Milch mit der Hefe, damit sich das Ei gut untermischen lässt. Ich nehme bei meiner großen Maschine den großen anderen Rühr- Stab, der aussieht wie eine „Hand“, der hat alles besser verteilt und den Teig geschmeidig gemacht. Die Menge der Teigzutaten ist auch völlig richtig, nicht mehr Milch oder Mehl, nur etwas Mehl zum Formen der Boller verwenden. Vielleicht den Teig etwas länger gehen lassen, wenn er zu fest erscheint. Die Zutaten nicht verändern, sie sind in der Menge perfekt. Viel Erfolg beim Nachbacken und guten Appetit!

Würzige Amerikaner zu Halloween 🎃 🦇

(enthält Werbung durch Produktnennung und Verlinkung - ohne Auftrag)* Heute hatte ich hohen Besuch in meiner Küche. Ihre Ladyschaft Mausi von Flatter und ihr hochwohlgeborener Freund Kürbi vom Gruselfeld unterstützten mich beim Backen. Auf dem Programm: Amerikaner. Und weil schließlich bald Halloween ist, gab's die süßen Leckereien im dezenten Grusellook. Während Mausi für die Deko verantwortlich war, sorgte Kürbi für das aromatische Extra. Die herbstliche Gewürzmischung "Pumpkin Pie Spice" von Just Spices eignet sich nicht nur für Kürbiskuchen, sie gibt auch meinen Amerikanern einen ganz besonderen Pfiff und macht sie herrlich herbstlich-würzig. Der SuperStreusel-Mix "Gruselchen" mit kleinen Gespensterchen, Fledermäusen und Totenköpfen kommt mit seinen rosa Farbtönen ganz ungewöhnlich, aber echt schick daher. Die Gespenster und Totenköpfe glitzern sogar ein wenig! 😍 Die Amerikaner sind kein Hexenwerk, sondern schnell und einfach zubereitet, ideal auch fürs Backen mit Kindern. Wer die Amerikaner ganz klassisch machen möchte, lässt das Gewürz weg und nimmt nur die Hälfte an Zuckerguss. Den färbt Ihr auch nicht lila ein, sondern lasst ihn weiß und glasiert die dunkle Seite mit geschmolzener Zartbitterkuvertüre. Lecker sind auf jeden Fall beide Varianten. Und damit Ihr Euch selbst davon überzeugen könnt, gibt's jetzt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Amerikaner (ergibt 20 - 24 Stück) Zutaten: 100 g zimmerwarme Butter 75 g weißer Zucker 25 g brauner Zucker 1 Msp. Salz 2 Eier, zimmerwarm 40 ml Milch 250 g Mehl 1 Beutel Vanillepuddingpulver 1 Päckchen Backpulver 1 Tl Just Spices "Pumpkin Pie Spice" Für den Guss:
250 g Puderzucker
Saft von 1 Biozitrone violette Lebensmittelfarbe Für die Deko: SuperStreusel "Gruselchen" Zubereitung: Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Butter mit Salz, weißem und braunem Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier unterrühren. Mehl, Puddingpulver, Backpulver und Pumpkin Spice mischen und zur Buttermasse geben. Milch zugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Mit einem kleinen Eiskugelbereiter oder zwei Esslöffeln gleichmäßige, runde Portionen mit etwa 5 cm Abstand auf die vorbereiteten Backbleche geben und mit der Rückseite eines Teelöffels etwas flach drücken und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 15 - 17 Minuten gold-gelb backen. Ein paar Minuten auf dem Blech abkühlen lassen dann mit der Oberseite nach unten, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und in zwei gleich Hälften teilen. Eine Hälfte bleibt weiß, die andere wird mit der Lebensmittelfarbe eingefärbt. Mit einem Backpinsel die Amerikaner nacheinander bestreichen und sofort mit den Streuseln bestreuen. Am besten dekoriert Ihr jeden Amerikaner einzeln mit Zuckerguss und Streuseln, da der Guss sehr schnell trocknet und die Streusel dann eventuell nicht mehr halten. Nach dem Verzieren trocknen lassen. Viel Spaß beim Backen und gruseligen Appetit! *) Die Gesetzgebung in Deutschland fordert die Erfüllung einer Kennzeichnungspflicht, wenn man in seinem Blog andere Seiten verlinkt - sprich Werbung macht. Dieser Pflicht komme ich hiermit nach: Dieser Beitrag enthält Links zu Seiten von Kooperationspartnern von Küstencookie. Die tun nix! Wer nicht mag, muss nicht draufklicken, verpasst aber dafür tolle Seiten, Tipps und noch tollere Menschen, die dahinter stecken.

Verschenke einen Backkurs!

Irgendwie war mir diese Woche maritim-weihnachtlich zu Mute. 👼 Da man ja auf seine innere Stimme hören sollte, öffnete ich also mein "Wunderkämmerchen" mit all der schönen Weihnachtsdeko. Oh welch ein Glanz! Fündig wurde ich sofort und da ich gerade sowieso am Muffins backen war, mussten zwei davon auch bereits für ein wenig Weihnachtszauber sorgen. Cranberries, Orangensaft und Zimt - die Weihnachtskombi schlechthin für mich! Und diese Kombi schmeckt auch schon im Oktober. Dekoriert wurden meine Weihnachtsmuffins mit schlichter Swiss Meringue Buttercreme in maritimen Farbtönen. Die bunten Highlights von "Superstreusel" vollendeten die maritim-weihnachtliche Stimmung. Cool, nä?! Okay, zum dekorieren im Haus ist es noch ein "kleines bisschen" zu früh, aber für schicke Fotos für meine Geschenkgutscheine ist es genau richtig. Die kamen nämlich bei der ganzen Aktion raus und sind ab sofort bei mir erhältlich. Außerdem kommt Weihnachten ja auch bekanntlich immer schneller, als man denkt. Ein Backkurs in Küstencookies Backschule ist ein schönes, individuelles Geschenk, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder anderen Anlässen. Und damit man Backkurse auch ganz einfach und schick verschenken kann, gibt es jetzt ganz neu und druckfrisch edle Geschenkgutscheine für Küstencookies Backschule - und die kommen gleich in zwei verschiedenen Designs. Die Gutscheine sind über kuestencookie.de und über die Buchungsseite bestellbar und für alle Backkurse einsetzbar (abhängig vom Buchungsstatus des jeweiligen Kurses) ohne weitere Zusatzkosten. Das Rezept für die weihnachtlichen Cupcakes, die wie gesagt auch im Herbst bereits lecker sind, will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Hier kommt es, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto. Nich' lang schnacken - einfach backen! Cranberry-Orangen-Muffins (Ergibt 12 Muffins) Zutaten: 2 mittelgroße Eier 100 g brauner Zucker 2 Tl Vanillezucker 100 ml Öl 100 ml Orangensaft, am besten frisch gepresst 1/2 Pck. Backpulver 200 g Mehl 1 Tl Zimt 50 g Mandeln, gemahlen Abrieb einer ganzen Orange 200 g frische Cranberries, alternativ: tiefgekühlt 1 Prise Salz Für das Topping: 1/2 Rezept Swiss Meringue Buttercreme 1/4 Tl Zimt, gemahlen Für die Deko: Bunte Streusel Zubereitung: Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Muffinbackform mit Papierförmchen auslegen. Eier, Salz, Zucker und Vanillezucker hell schaumig schlagen. Saft und Öl zugeben und zu einem glatten Teig rühren. Mehl mit Backpulver, Zimt, Mandeln und Orangenabrieb mischen und mit einem Rührlöffel rasch unter den Teig ziehen. Cranberries ganz kurz untermischen. Kleine Mehlspitzen dürfen noch zu sehen sein. Je weniger Ihr rührt, um so fluffiger werden Eure Muffins. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ungefähr 18 - 20 Minuten goldgelb backen. Mittels Stäbchenprobe testen, ob die Muffins gar sind: mit einem Holzstäbchen, sprich Schaschlikspieß, in ein oder zwei Muffins bis auf den Boden pieken - wenn kein flüssiger Teig am Stäbchen hängen bleibt, sind die Muffins fertig gebacken. Muffins abkühlen lassen und dann aus den Formen nehmen. In der Zwischenzeit die Buttercreme nach Rezept zubereiten und zum Schluss 1/4 Tl Zimt zur Creme geben und unterrühren. Muffins nach dem Abkühlen mit Buttercreme toppen und mit bunten Streuseln dekorieren. Viel Spaß beim Backen und Freude schenken wünscht Viola von Küstencookie

Kürbis-Joghurt-Kruste zu Erntedank

(Enthält Werbung durch Verlinkung) -> Direkt zum Rezept Erntedankfest - eigentlich wollte ich hier einen besinnlichen Text schreiben und recherchierte ein wenig zu geschichtlichen Daten rund um dieses schöne Fest und dann lese ich folgenden Satz: "Erntedank ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag und auch kein kirchliches Fest, das auf ein biblisches Ereignis zurückgeht." Hä? Und was ist mit Schöpfung und Gaben und Segen? Beim Weiterlesen finde ich heraus: Es ist ein Brauch. Aha. Immerhin in der evangelischen Kirche ist Erntedank das Ende von Trinitatis, der sogenannten "festarmen Zeit". Für mich heißt das also: Erntedank ist der Start der festreichen Freudenzeit. Die Ernte ist eingebracht (zumindest der größte Teil), die schwerste Arbeit getan, jetzt wird es ruhiger für ein paar Monate. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! In den meisten Kirchen wird auch gefeiert: Üppig mit Erntegaben geschmückte Altäre, dankvolle Lieder und danach wird vielerorts gemeinsam gegessen. Was auch immer Staat und Kirche meinen, für mich ist das Erntedankfest eines der Feste, auf die ich mich am meisten freue. Auch wenn ich täglich dankbar bin, so fasst das Erntedankfest für mich einfach nochmal all die Dankbarkeit, die in mir ist feierlich zusammen. Dieses Jahr feiere ich mit einem wunderbaren Kürbisbrot mit Joghurt und einer schön knusprigen Kruste. Und bevor es angeschnitten wird, darf mein Brot mit in die Kirche und dort gesegnet werden, symbolisch für all die guten Gaben, die ich im Garten, auf der kleinen Streuobstwiese und in meinem Leben (z.B. meine Backschule) im ganzen letzten Jahr ernten durfte. 🤗 Und da man Gutes gerne teilt, durfte mein Brot mit auf den Erntealtar beim Gottsdienst im "Roten Haubarg" und wurde anschließend bei köstlicher Kürbissuppe mit allen Feiernden geteilt. Und mit Euch teile ich mein Rezept mit Euch. Hier kommt es, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Kürbis-Joghurt-Kruste Zutaten: 400 g  Kürbis (z. B. Butternut oder Hokkaido) 100 ml lauwarme Milch 100 g Naturjoghurt 1 Tl Honig 1 Würfel Hefe 500 g  Mehl 1/2 Tl Salz 1/4 Tl Kürbisgewürz (Pumpkin Spice) Zubereitung: Kürbis mit Schale klein würfeln, mit etwas Wasser weich dünsten und pürieren. Auf Handwärme abkühlen lassen und dann den Joghurt unterrühren. Milch leicht erwärmen. Hefe und Honig in der lauwarmen Milch auflösen und mit dem Kürbispüree in eine große Schüssel geben. Mehl, Salz und Kürbisgewürz gut mischen und mit der Kürbismasse zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 1 Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. Eine einen kleinen Römertopf oder eine Brotform leicht einfetten und gut ausmehlen. Den Teig einfüllen, glattstreichen, leicht mit Mehl bestäuben und nach Belieben mit einem scharfen Messer ein Muster einschneiden. In den kalten Backofen geben und nochmals 30 Minuten gehen lassen, dann den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze schalten. Ein feuerfeste Gefäß (Tasse oder Soufflé-Förmchen...) dreiviertel mit Wasser füllen auf den Boden des Backofens stellen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Brot etwa 45 Minuten lang goldbraun backen. Klopftest machen: Auf das Brot klopfen, wenn es hohl klingt, ist das Brot fertig.
Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Guten Appetit und ein gesegnetes Erntedankfest!

Zimtschnecken 🐌

Kaum dass der Herbst begonnen hat und die Temperaturen sinken, schaltet sich irgendwo in mir ein kleiner Schalter ein, der sagt: Zimt. Mehr braucht er auch gar nicht zu sagen, denn er wird auch prompt bedient. Die wohlige Wärme, die diese würzig-süße Baumrinde in mir verbreitet, gehört für mich unbedingt zu den kühlen Jahreszeiten und zur Entspannung. Zimt findet sich im Herbst und Winter bei mir in Kaffee, Tee und Kakao, in süßen und herzhaften Speisen und natürlich im Gebäck.🤗 Meistens spielen herbstliche Früchte, wie Kürbis, Äpfel und Birnen eine große Rolle in meinen zimtigen Kreationen. Aber dieses Mal ist das Gewürz der alleinige Hauptdarsteller. Ein einfacher Hefeteig, etwas Butter und Zucker und eben Zimt - mehr brauchen die fluffigen Zimtschnecken gar nicht.🐌 Und da die Zimtschnecken durch ihre Größe eigentlich eher "Schneckchen" sind, passen sie so wunderbar als kleiner Herbstsnack nicht nur zum Nachmittagskaffee, sondern auch als kleines Soulfood zwischendurch. Macht's Euch gemütlich und viel Spaß beim Backen und genießen. Hier kommt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Zimtschnecken (ergibt ca. 15 - 20 Stück) Zutaten: Für den Hefeteig: 50 g weiche Butter 200 ml Milch 1/2 g Würfel Hefe oder 1 Beutel Trockenhefe 1/4 TL Salz 50 g Zucker 400 g Weizenmehl Für die Füllung: 50 g Butter 50 g Zucker 2 TL Zimt Hagelzucker zum Bestreuen Zubereitung: Die Hefe und den Zucker in der lauwarmen Milch in einer großen Schüssel auflösen. Die übrigen Zutaten zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. An einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.
Für die Füllung die Butter schmelzen, Zucker und Zimt zugeben und alles gut verrühren. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig ca. 1cm dick auf 15cm Breite ausrollen und gleichmäßig mit der Füllung bestreichen. Von der Längsseite her zu einer dicken Schlange aufrollen und in 2-3 cm breite Abschnitte teilen. Die so entstandenen Schnecken mit gut 5 cm Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen und nochmals kurz gehen lassen, währenddessen den Backofen auf 220°C (Ober- Unterhitze) vorheizen.
Die Zimtschnecken mit dem Hagelzucker bestreuen und bei 220°C ca. 15 - 20 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen, entspannt zurücklehnen und noch genießen. Guten Appetit! 😊

Englische Früchtekuchen-Muffins

-> direkt zum Rezept Früchtekuchen ist ja bei den meisten eigentlich eher in der Weihnachtszeit zuhause. Aber der englische Früchtekuchen schmeckt auch schon lange vorher. Schließlich heißt dieser Kuchen auch "Teekuchen" und gerade im Herbst, wenn die Tage kürzer und kühler werden, ist eine heiße Tasse Tee genau das richtige. Ein Stück Früchtekuchen, dessen Farben so wunderbar herbstlich leuchten, wie die immer bunter werdenden Blätter, macht meine Teatime zu einer kleinen Seelenwellness - vor allem wenn es draußen ordentlich stürmt und regnet, so wie bei uns heute.🍂🍃🍁 Ich habe das traditionelle Rezept einfach mal in Form saftiger Muffins gebacken. Die finde ich nämlich äußerst praktisch, weil ich gleich mehrere backen und portionsweise einfrieren kann. So habe ich immer, wenn das Wetter wieder auf "Seelenwellness" dreht, einen köstlichen Muffin zu meiner Teatime, denn aufgetaut sind die kleinen Leckereien schnell. Macht es Euch gemütlich und bereitet Euch auf die bunte Jahreszeit und ganz viele Seelenwellness-Stunden vor. 🤗 Hier kommt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Englische Früchtekuchen-Muffins (Für 12 Muffins) Zutaten: Für die Muffins: 150 g Mehl 2 mittelgroße Eier 120 g brauner Zucker 1 Msp Salz 125 g Butter, Zimmertemperatur 1/2 Teelöffel Backpulver 1 Eßl Rum 30 g Orangeat 30 g Zitronat 60 g getrocknete Cranberries, klein gehackt 60 g Rosinen 30 g Belegkirschen, klein gewürfelt 50 g gehackte Mandeln oder Nüsse Für die Deko: Puderzucker Zubereitung: Die Früchte und Mandeln/Nüsse mit dem Rum in eine Schüssel geben, abdecken und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinförmchen vorbereiten: Silikonformen kalt ausspülen, Metallformen mit Papierförmchen auslegen. Butter mit Zucker und Salz schaumig schlagen. Weiterschlagen und dabei die Eier nach und nach zugeben. Alle übrigen Zutaten für die Muffins zugeben kurz zu einem glatten Teig vermengen. Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Muffinförmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca. 25 - 30 Minuten lang backen. Etwas auskühlen lassen und aus den Förmchen nehmen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. Guten Appetit und einen superschönen Herbst!

Windbeutel "Husum"

(enthält unbezahlte Werbung durch Produktnennung und Verlinkung, ohne Auftrag)* -> Direkt zum Rezept In Nordfriesland gibt es ja so einiges - und was es besonders viel gibt (nein - ich meine nicht die Schafe) ist Wind. Ja, davon haben wir wirklich reichlich. Deshalb finden hier auch so besondere Ereignisse wie der Kitesurf-Worldcup in St. Peter-Ording oder der Windsurf Worldcup auf Sylt statt. Aber unser Wind dient nicht allein dem Vergnügen - die Windenergie steht ist einer unserer stärksten Wirtschaftszweige. Kein Wunder steht alle zwei Jahre im September unsere nordfriesische Kreisstadt Husum Kopf, denn das ist die Zeit für die "HUSUM Wind" - unsere Messe rund um die Windenergie. Besucher aus aller Herren Länder finden sich in unserem beschaulichen Nordfriesland und im Hafen liegen wunderschöne Großsegler, die ihren Gästen ein ganz besonderes Übernachtungserlebnis ermöglichen. Ist da verwunderlich, dass mir eine frische Brise wieder eine neue Idee zugeweht hat? Nein, ist es nicht! 😊 Inspiriert von Wind und Messe kam mir in den Sinn, etwas passendes zu backen. Und was wäre denn passender als Windbeutel?! Meine heutigen Windbeutel sind nicht nur nordfriesisch inspiriert, sie sind auch richtig nordfriesisch gefüllt mit Pflaumenmus und einer luftigen Joghurt-Sahnecreme aus Schlemmersahne und "Traum von Eiderstedt" von der Witzworter NordseeMilch eG. Ganz besonders verliebt bin ich momentan ja in die coolen "Super Streusel" - vor allem in den "Meeresrauschen-Mix", den ich vor kurzem im "Alten August", einem meiner liebsten Läden in Husum, entdeckt habe. Sehen die nicht einfach cool aus? Und sie sind sooo herrlich passend für meine nordfriesischen Windbeutel "Husum".😍 Der Brandteig für die Windbeutel ist gar nicht so schwer, wie manch eine(r) glaubt. Beachtet die Tipps und die Anleitung, geht wirklich Schritt für Schritt vor, dann kann nix schief gehen. Zwei wichtige Tipps für gutes Gelingen: Lasst Euren Teigkloß etwa 10 Minuten in der Schüssel abkühlen, in der Ihr weiterarbeitet, bis er lauwarm ist, bevor Ihr die Eier zugebt. Sonst stockt das Eiweiß und Eure Windbeutel gehen nicht auf. Wichtig ist, dass Euer Teig die richtige Konsistenz hat, um mit einem Spritzbeutel auf dem Backblech in Form gebracht zu werden und Backstabilität zu behalten, das heißt, nicht beim Backen in die Breite zu laufen. Deshalb ist es entscheidend, dass Ihr das letzte Ei teelöffelweise zugebt, wie in der Zubereitung beschrieben. Sollte der Teig zu fest sein, gebt Ihr ein weiteres Ei löffelweise zu. So, Ihr Lieben, ich denke, es kann losgehen, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Hier kommt das Rezept. Windbeutel "Husum" Zutaten: Für den Brandteig: 250 ml Wasser 70 g Butter 1 Messerspitze Salz 1 Tl Zucker 150 g Mehl 4 Eier Für die Füllung: 250 ml Schlemmersahne (alternativ: Konditorsahne) 100 g Sahnejoghurt "Traum von Eiderstedt 3-4 Eßl Vanillezucker Pflaumenmus Für die Deko: Superstreusel "Meeresrauschen" (alternativ Zuckerstreusel) etwas geschmolzene Zartbitterkuvertüre Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad (Ober- /Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen (Foto 1). Den Topf vom Herd nehmen. Alles Mehl auf einmal dazugeben (Foto 2), Topf wieder auf die Herdplatte stellen und mit einem Kochlöffel rühren, bis ein dicker glatter Teigkloß entstanden ist, dann etwa 1 Minute unter ständigem Rühren erhitzen (abbrennen), bis sich ein heller Belag auf dem Topfboden gebildet hat (Foto 4). Durch das Abbrennen wird der Teig fester. Den Topf vom Herd nehmen, Herd ausschalten, Teig in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander mit dem Rührgerät und Knethaken unterrühren. Jedes Ei immer erst sorgfältig unterrühren, bevor Ihr das nächste Ei dazu gebt. Das letzte Ei in einem kleinen Schälchen verquirlen und teelöffelweise nur so viel davon zugeben (Foto 4), bis der Teig stark glänzt und in langen Spitzen an dem Knethaken hängen bleibt (Foto 5). Der Teig darf nicht zu flüssig sein, sonst läuft Euer Gebäck auseinander. Zu fester Teig lässt sich nicht aufspritzen. Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Mit gut drei Finger breitem Abstand etwa 4 cm breite Teigtupfen auf das Backblech spritzen (Foto 6). Die Windbeutel im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 15–20 Minuten goldbraun backen. Die Windbeutel direkt nach dem Backen mit einem scharfen Küchenmesser oder einer scharfen Schere aufschneiden. Die Hälften auseinandergeklappt abkühlen lassen. durch das Aufschneiden entweicht der Dampf und Eure Windbeutel bleiben knusprig. Für die Füllung die Sahne mit dem Vanillezucker steifschlagen. Joghurt mit einem Schneebesen unterziehen. In jede untere Hälfte eines Windbeutels je einen Teelöffel Pflaumenmus geben. Joghurt-Sahnecreme mittels eines Spritzbeutels darauf geben und Streusel aufstreuen. Windbeuteldeckel auf die Füllung setzen und mit einer Gabel geschmolzene Kuvertüre schwungvoll darüber verteilen. Guten Appetit und immer eine frische Brise um die Nase! *) Die Gesetzgebung in Deutschland fordert die Erfüllung einer Kennzeichnungspflicht, wenn man in seinem Blog andere Seiten verlinkt - sprich Werbung macht. Dieser Pflicht komme ich hiermit nach: Dieser Beitrag enthält Links zu Seiten von Kooperationspartnern von Küstencookie. Die tun nix! Wer nicht mag, muss nicht draufklicken, verpasst aber dafür tolle Seiten, Tipps und noch tollere Menschen, die dahinter stecken.

Zwetschgen-Zimt-Wecken

Angeregt durch eine Tortendekoration, hatte ich einen Plan. Der Plan: Ich mache Donuts aus dem Ofen, weil die nicht so fettig sind, wie die normalen. Schön bunt sollten sie sein, mit ganz vielen tollen Zuckerstreuseln.🍩 Der Hefeteig wurde super, die Donuts waren perfekt ausgestochen und durften nach 10 Minuten Ruhezeit in den Ofen. Tja, und da zeigte meine Hefe was sie kann! Bereits nach wenigen Minuten waren meine Donuts so aufgegangen, dass das Loch in der Mitte nur noch eine Mulde war. Kein Loch, kein Donut. Aber dafür eine zündende Idee! Kurzerhand wurde das Gebäck aus dem Ofen geholt, eine Zwetschge in jede Mulde gedrückt, ein paar leckere Zimtstreusel angerührt und drüber gestreut und zurück in den Backofen. Selbstverständlich musste diese neue Kreation gleich ofenwarm gekostet werden. Und ich muss sagen, die spontane Reaktion hat sich gelohnt. Ich nenne meine Erfindung einfach Zwetschgen-Zimt-Wecken und sie sind wirklich lecker. Der lockere Hefeteig, knusprige Streusel und in der Mitte eine saftige Zwetschge - das hat was! 😊 Selbstverständlich habe ich meine Hauruck-Aktion nicht als festen Bestandteil des Rezeptes übernommen, aber es für Euch so aufgeschrieben, dass die Zwetschgen-Zimt-Wecken sicher gelingen. Probiert es aus. Hier kommt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Zwetschgen-Zimt-Streusel (Ergibt 6 - 8 Stück) Zutaten: Für den Hefeteig 350 g Mehl
75 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Beutel Trockenhefe
50 g Butter, zimmerwarm
1 mittelgroßes Ei
100 ml lauwarme Milch
50 ml Naturjoghurt Zwetschgen, entsteint Für die Streusel 50 g Mehl 25 g Zucker 25 g kalte Butter 1/2 Tl Zimt Zubereitung: Für den Hefeteig Mehl, Zucker, Zimt, Salz und Trockenhefe gut mischen. Mit den übrigen Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 
Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunden gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche fingerdick ausrollen und etwa 8 - 10 cm große Kreise ausstechen. Die Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen während die Teigkreise noch einmal gehen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Streusel zu einem krümeligen Teig verkneten. In die Mitte der Kreise eine Zwetschge drücken, Streusel gleichmäßig über die Teigrohlinge verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen goldgelb backen. Guten Appetit!

Die Backschule ist gestartet - oder: von Träumen, die Gott sei Dank nicht wahr wurden

(enthält Werbung ohne Auftrag)* Gestern, am 03. September 2021, war es endlich soweit - die Eröffnung meiner Backschule. Klar, war ich aufgeregt - vor allem nach dem blöden Traum, den ich die Nacht davor hatte: Die Teilnehmerinnen kamen viel zu früh und außerdem ständig irgendwelche Leute, die gar nicht angemeldet waren. Irgendjemand hatte alle Backöfen mit Hefezöpfen belegt, die bereits die Farbe von Grillkohle annahmen und irgendjemand anderes machte ständig das Licht aus. Die Küche war ein einziges, großes Chaos und als wir dann endlich backen wollten, war die Zeit um. 😳 Die Wirklichkeit lief Gott sei Dank ganz anders ab: Die Teilnehmerinnen kamen pünktlich und ich hatte alles fertig vorbereitet. Ein perliges Gläschen Sekt und frisch gebackene Küstencookies schafften schon mal richtig gute Stimmung zum Beginn. Und die blieb auch. Die Mädels und ich hatten so viel Spaß beim "Grundkurs Muffins und Cupcakes". 🤗 Nach einem kurzen Kennenlernen wurden die vielfältigen Zutaten begutachtet und dann ging's los: Teig rühren für die Muffins, die später zu Cupcakes werden sollten, ab in die Formen und ab in den Backofen. Und weiter zur nächsten Portion Teig für Muffins mit knusprigen Zimtstreuseln. Nüsse, Äpfel, Heidelbeeren und Schokodrops bereicherten die Teige. Noch ein Gläschen Sekt zur Stärkung und während die erste Fuhre Muffins bereits abkühlte, bereiteten die Mädels die Toppings vor: Frischkäse-Sahne-Creme und Marshmallow-Buttercreme. Jetzt kam die Kür. Buttercremeportionen wurden eingefärbt und kunstvoll mit Camouflagetechnik auf die Muffins drapiert. Die Kreativität war spätestens jetzt in vollem Sprint, denn nach den Toppings kommt bekanntlich die Deko: Verziert wurde mit Glitzerpuder, Sternchen, Zuckerstreuseln und Dank einem der wunderbarsten Läden in Husum, "Alter August", auch mit Superstreuseln. Und nach dem gemeinsamen Aufräumen wurde selbstverständlich noch probiert, schließlich muss man ja wissen, ob das, was so köstlich duftet und aussieht auch wirklich schmeckt. Die Ergebnisse meines ersten Backkurses: Knallbunte, superleckere Cupcakes und Muffins und, am Allerwichtigsten: Glückliche Teilnehmerinnen, die viel Neues gelernt und richtig viel Spaß hatten. Und eine glückliche Viola, die ebenfalls riesigen Spaß hatte und mit so einem supertollen Start nie im Leben gerechnet hatte. Dank nochmals an meine Teilnehmerinnen und an alle, die meine Backschule und diesen phänomenalen Start überhaupt möglich gemacht haben. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächsten Kurse. Und wer jetzt doch neugierig geworden ist, findet alle kommenden Kurse und die Möglichkeit zur Buchung hier: Küstencookies Backschule *) Die Gesetzgebung in Deutschland fordert die Erfüllung einer Kennzeichnungspflicht, wenn man in seinem Blog andere Seiten verlinkt - sprich Werbung macht. Dieser Pflicht komme ich hiermit nach: Dieser Beitrag enthält Links zu Seiten von Kooperationspartnern von Küstencookie. Die tun nix! Wer nicht mag, muss nicht draufklicken, verpasst aber dafür tolle Seiten, Tipps und noch tollere Menschen, die dahinter stecken.

Cappuccino Cupcakes ☕️

Gestern war meteorologischer Herbstanfang. Aber hier bei uns in Husum war da nix davon zu merken, denn der Spätsommer zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Irgendwie habe ich es tatsächlich geschafft, etwas Zeit zu finden und sitze am Husumer Hafen in der Sonne. Einen Cappuccino in der Hand und genieße einfach das Leben. Das tut so gut und ist Wellness für die Seele! 🤗 Und der Cappuccino regt nicht nur die Lebensgeister, sondern auch meine Fantasie und Kreativität an: Cappuccino-Cupcakes, ja das hört sich richtig gut an. Und sie passen sowohl zum Spätsommer, als auch zum Frühherbst, weil sie sicher so herrlich sind, wie das aktuelle Wetter. Zuhause wird gleich experimentiert und das Ergebnis lässt sich nicht nur sehen, sondern ist auch wirklich wunderbar lecker. Der feine Cappuccinogeschmack versetzt mich gedanklich gleich wieder an den Husumer Hafen. Die Buttercreme habe ich zweifarbig aufgespritzt, weil ich das einfach cool finde. Diesmal aber nicht mit der Technik, die ich hier beschrieben habe, sondern im Camouflage-Stil. Dazu werden die unterschiedlich gefärbten Cremes einfach löffelweise abwechselnd in den Spritzbeutel gefüllt und ab damit aufs Gebäck. Die Farben werden dabei unregelmäßiger verteilt, was einen interessanten Effekt gibt. Noch ein wenig essbaren Glitter drüber für die edle Optik und fertig sind die köstlichen Cappuccino-Cupcakes. So, Ihr Lieben, nun kommt aber schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Cappuccino-Cupcakes Zutaten: 2 Tassen (240 g ) Mehl 1/2 Tasse (115 g ) brauner Zucker 2 gestrichene Tl Backpulver 1/4 Tl Salz 1 Eßl Kakaopulver 3-4 Eßl Schokotröpfchen 8 Eßl (115 g) zerlassene Butter 2 mittelgroße Eier 3/4 Tasse (180 ml) Milch 1 Eßl Kaffeelikör Für die Buttercreme: 2 Eiweiß 100 g Zucker 150 g Butter 2 Eßl Cappuccinopulver Für die Deko: Zebraröllchen Kaffeebohnen optional: essbarer Glitter Zubereitung: Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Muffinförmchen vorbereiten: Silikonformen kalt ausspülen, Metallformen mit Papierförmchen auslegen. Die trockenen Zutaten für den Muffinteig gut mischen (Mehl, Zucker, Schokotröpfchen, Kakaopulver, Backpulver, Salz). Alle übrigen Zutaten für den Muffinteig dazugeben und kurz mit einem Rührlöffel mischen. Den Teig gleichmäßig in die Förmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 20- 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die Muffins gleich nach dem Backen vorsichtig aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Für die Buttercreme Eiweiß und Zucker in einer Schüssel über einem Wasserbad mit einem Schneebesen einige Minuten verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Wasserbad nehmen und mit den Schneebesen des Handrührgeräts oder am besten mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe ca. 10 Min. weiterschlagen, bis die Eimasse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Auf mittlerer Stufe weiterrühren und dabei die Butter esslöffelweise zugeben. Ca. 15 Min. auf niedriger Stufe weiterschlagen. Die Buttercreme sieht zwischendurch geronnen aus. Keine Panik! Das gehört so. Immer schön weiter schlagen, nach ein paar Minuten ist sie wieder glatt. Die Creme in zwei Hälften teilen. Zum Schluss Cappuccinopulver unter eine Hälfte der Buttercreme rühren. Beide Buttercremes löffelweise abwechselnd in einen Spritzbeutel füllen und auf den Muffins drapieren. Mit Kaffeebohnen und Zebraröllchen dekorieren. Guten Appetit!

Zwiebelkuchen

Beinahe bin ich geneigt zu schreiben: Der Herbst ist da! Mache ich natürlich nicht, denn noch ist ja Sommer. Und mehr sag ich da auch gar nicht dazu... ...außer: Kulinarisch bevorzuge ich passend zur Witterung aktuell die Herbstküche. Und zur Herbstküche gehört für mich eindeutig Zwiebelkuchen. Den Federweißen gibt's zwar noch nicht, aber Zwiebelkuchen schmeckt trotzdem schon. 🤗 Wie Ihr wisst, experimentiere ich ja gern. Und mein heutiges Experiment könnte man fast "Zwiebelkuchen mit ganzen Früchten" nennen. 😄 Ich habe mich für einen kleinen Kuchen entschieden. Wer einen Zwiebelkuchen mit ca. 26 cm Durchmesser machen möchte, nimmt einfach die doppelte Menge an Zutaten. Ich finde es ein sehr gelungenes Experiment und die ganzen Zwiebeln geben dem Kuchen eine besondere Note. Und man hat ein bisschen weniger Arbeit und Tränen beim Schneiden. Es lohnt sich auf jeden Fall auszuprobieren. Und damit das klappt, kommt jetzt gleich das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Zwiebelkuchen (für eine Springform von ca. 18 cm Durchmesser) Zutaten: Für den Boden: 1/2 Tasse Mehl 2 Msp Salz 1 Msp Zucker 3 Eßl eiskalte Butter in kleinen Stücken 2 - 3 Eßl eiskaltes Wasser Für die Füllung: 6 kleine, rote Zwiebeln 100 g Emmentaler, gerieben 100 g Räucherschinken, gewürfelt 150 g Schmand 2 mittelgroße Eier 2 Eßl Mehl 1/4 Tl Kümmel, gemahlen 1 Msp. Pfeffer Zubereitung: Eine Springform gut einfetten und ausmehlen. Für den Boden Mehl mit Zucker und Salz gut mischen. Kalte Butter in kleinen Stückchen und Wasser zugeben. Mit kalten Händen oder dem Rührgerät mit Knethaken rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und in die Springform legen, dabei einen Rand von ca. 3 cm Höhe ausformen. Form mit dem Teig kalt stellen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Fünf Zwiebeln schälen und mehrfach tief einschneiden, aber nicht durchschneiden und in die Backform setzen (siehe Foto über dem Rezept). Die sechste Zwiebel schälen und fein würfeln. Gewürfelte Zwiebel mit Räucherschinken und Käse mischen und die Mischung in die Lücken zwischen den ganzen Zwiebeln verteilen. Schmand mit Eiern, Mehl und Kümmel verquirlen. Die Schmandmasse mit Pfeffer abschmecken und gleichmäßig über die Zwiebeln gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 45 bis 55 Minuten goldbraun backen. Etwa 10 Minuten in der Form etwas auskühlen und fest werden lassen. Warm mit einem schönen Glas Wein servieren. Guten Appetit!