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Kajkage - dänische Froschkuchen

Kajkage - dänische Froschkuchen

Es grünt so grün, wenn in Dänemarks Backstuben die Frösche los sind. Seit den 1950er Jahren schauen einem in Dänemarks Konditoreien und Bäckereien lustige Frösche entgegen. Erfunden wurden sie von einem Bäcker, der einen neuen Kuchen kreieren sollte und offenbar gerade richtig gute Laune hatte. Ihren Namen bekamen sie allerdings erst in den 70ern durch den Fernseh-Frosch Kaj, einer der Hauptfiguren einer dänischen Kinderserie. Die süßen Küchlein bestehen aus einem Mandel- oder Biskuitboden mit Erdbeer-Buttercreme und Marzipanüberzug. „Zum Glück steckt nicht hinter jedem hübschen Frosch ein ekliger Prinz.“ (Michael Richter, dt. Zeithistoriker und Aphoristiker) Mal ehrlich: Wer braucht bei so süßen Fröschen schon einen Prinzen? Ich nehm lieber den Frosch. Und süß sind sie nicht nur optisch. Die Dänen lieben es bekanntlich sehr süß. Manchmal ist mir das einen Tick to much, weshalb ich die Buttercreme durch meine Erdbeerbuttercreme ersetzt habe. Kajkage sind es aber trotzdem. Schließlich gibt es auch in Dänemark sehr viele eigene Variationen des Rezeptes. Wichtig und entscheidend ist auf jeden Fall, dass die Frösche mit Erdbeer-Buttercreme gefüllt sind. Ebenso wichtig die Erdbeermarmelade auf den Böden und natürlich der Marzipanüberzug - nicht Fondant oder Sonstiges, sondern Marzipan. Dann sind die Kajkage richtig und passen so wunderbar gerade jetzt in die Erdbeerzeit. Wie Ihr die Kajkage zusammenbaut, seht Ihr auf der kleinen Fotostrecke neben dem Rezept. Und das gibt's jetzt - wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Kajkage Das braucht Ihr für 8 - 10 Froschkuchen: Für den Mandelboden: 100 g Butter 80 g Zucker 2 Eier 125 g Weizenmehl 50 g Kartoffelmehl oder Speisestärke 1 TL Backpulver 1 Msp. Salz 100 g Mandeln, blanchiert und gemahlen Für die Füllung: Erdbeermarmelade Für die Erdbeerbuttercreme: 2 Eiweiß 1 Prise Salz 70 g Zucker 100 g Butter 100 g frische, reife Erdbeeren 1 Beutel Bourbonvanillezucker Für die Deko: 500 g Marzipanrohmasse 4 Eßl Puderzucker Grüne Lebensmittelfarbe Zuckeraugen Marmelade Und so geht's: Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für die Mandelböden Butter mit Zucker sehr hell schaumig schlagen, bis der Zucker nicht mehr knirscht. Eier unterrühren nach und nach zugeben. Mehle mit Salz, Backpulver und Mandeln mischen und unter die Eimasse heben. Den Teig auf das Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 15 bis 20 Minuten hell backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und 10 Kreise ausstechen mit ca. 6 – 7 cm Durchmesser. Für die Buttercreme Eiweiß, Zucker und Salz in einer Schüssel über einem Wasserbad mit einem Schneebesen einige Minuten verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Wasserbad nehmen und mit den Schneebesen des Handrührgeräts oder am besten mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe ca. 10 Min. weiterschlagen, bis die Eimasse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist und sich beim Rauszeihen der Rührer steife Spitzen bilden. Auf mittlerer Stufe weiterrühren und dabei die Butter esslöffelweise zugeben. Ca. 20 Min. auf niedriger Stufe weiterschlagen. Die Buttercreme sieht zwischendurch geronnen aus. Keine Panik! Das gehört so. Immer schön weiter schlagen, nach ein paar Minuten ist sie wieder glatt. Die Erdbeeren mit dem Vanillezucker sehr fein pürieren und unter langsamem Rühren zur Buttercreme geben. Weiter rühren, bis die Creme glatt ist. Die Kuchenböden dünn mit Erdbeermarmelade bestreichen. Buttercreme kegelförmig aufspritzen. Das Marzipan mit dem Puderzucker verkneten und mit der Lebensmittelfarbe gleichmäßig einfärben. Maximal 2 mm dick ausrollen und 10 Kreise mit einem Durchmesser von 13 - 14 cm ausschneiden. Die Küchlein damit überziehen. Einen Mund einschneiden, Zunge mit Marmelade aufmalen. Zuckeraugen aufkleben. Fertig! Guten Appetit!

Konditorcreme (Crème Pâtissière)

Konditorcreme (Crème Pâtissière)

Schnelles Rezept für die allerbeste Vanillecreme als Gebäckfüllung. Backen ohne Vanille? Das scheint fast unmöglich. Die getrockneten Schoten der Orchideenblüten gehören zu feinem Gebäck einfach dazu. Ob im Teig oder in Füllungen - Vanille ist ein Musthave. "Ohne Torte und Petit Four, lebt man nicht, da darbt man nur." - Achim Schmidtmann Besonders beliebt zum Füllen von Tartes, Macarons, Brandteiggebäck, Donuts und Torten ist die sogenannte Konditorcreme oder auch Crème Pâtissière, eine puddingähnliche, feine Tortencreme mit Vanille. 🎂 Ich hab mich lange davor gedrückt, die Vanillecreme selbst zu kochen, habe ich doch schon beim Puddingkochen oft genug schlechte Erfahrungen gesammelt - von Klümpchen bis Anbrennen war so ziemlich alles dabei. Doch wenn man auf dem Land wohnt und der nächste Laden nur mit dem Auto erreichbar ist, muss man manchmal den inneren Schweinehund überwinden, oder verzichten. Letzteres wollte ich für meine schwedische Erdbeertorte auf keinen Fall. Und da ich alles im Haus hatte, hab ich es gewagt ... und gleich ein wenig experimentiert. Ich wollte eine schöne, lockere Creme, nicht zu süß und nicht zu "eilastig". Heraus kam meine (und ich bin echt stolz drauf) beste Vanillecreme aller Zeiten! Sie ist schnell und einfach gekocht, Klümpchen gibt es garantiert nicht und wenn Ihr sorgfältig rührt, brennt auch nix an, da die Creme nicht lange auf dem Herd stehen muss. Und sie ist sooo lecker, dass man sie am liebsten einfach so löffeln möchte. Es fiel mir echt schwer, das Fotoshooting zu Ende zu bringen, ohne dass es nachher Fotos ohne Hauptdarsteller gegeben hätte. 😋 Und falls Ihr die Konditorcreme auf Vorrat machen wollt (ohne sie weg zu naschen): Sie lässt sich prima einfrieren. Lasst sie langsam auftauen und rührt sie vor der Verwendung noch mal kurz durch. Noch ein kleiner Tipp: Ganz besonders lecker wird's, wenn man die Creme mit einem Hauch Tonkabohne verfeinert. Neugierig? Dann kommt jetzt ganz schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: "Nich' lang schnacken - einfach backen! Konditorcreme Das braucht Ihr: 500 ml Milch 2 Vanilleschoten 3 Eigelb (Größe L) 70 g Zucker 50 g Speisestärke 200 ml Sahne So geht's: Milch in einen Topf geben. Vanilleschoten auskratzen und das Mark in die Milch geben. Ausgekratzte Schoten ebenfalls in die Milch geben. Die Milch mit den Vanilleschoten aufkochen und vom Herd nehmen. Eigelb mit Zucker in einer Schüssel schaumig aufschlagen. Stärke unter Rühren zum Eigelb geben und zu einer cremigen Masse schlagen. Die heiße Vanillemilch unter Rühren in die Eimasse fließen lassen. Vanillecreme in den Topf zurück geben und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen erhitzen, bis eine puddingartige Masse entsteht. ACHTUNG! Das geht sehr schnell! Topf vom Herd nehmen. Flüssige Sahne unterrühren. Vanillecreme abkühlen lassen und dabei immer wieder mit dem Schneebesen rühren, damit sich keine Haut bildet. Vor der Verwendung die Vanillecreme noch einmal kurz aufschlagen (maximal 10 Sekunden). Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Luftig-knuspriges Sonnenbrot mit Löwenzahn

Luftig-knuspriges Sonnenbrot mit Löwenzahn

In diesem Brot steckt ganz viel Sonne drin. Lästig oder nicht lästig? Das ist hier die Frage. Zumindest für viele, was den Löwenzahn betrifft. für mich ist die Frage schnell beantwortet: Nicht lästig! Ich liebe es morgens aus dem Fenster zu sehen und selbst an trüben Tagen leuchten mich tausende kleiner Sonnen aus meinem Garten an. Herrlich! Und dann, wenn ich mir meine Mahlzeit fürs Büro zubereite, laufe ich in raus und pflücke zarte junge Löwenzahnblätter für meinen Salat. Lecker! Die leuchtenden Blütenblätter geben noch einen Farbtupfer, gemeinsam mit meinen bunten, frisch geernteten Radieschen. Da kommt echt gute Laune auf und die Kollegen gucken schmunzelnd auf mein buntes Vitaminpaket im großen Einmachglas. Sieht aber auch echt schick aus. Dazu gibt's frisches, selbst gebackenes Brot. Besser geht's doch kaum. "Wenn es ein Löwenzahn durch den Asphalt schafft, dann wirst du ganz sicher auch deinen Weg finden." (Verfasser unbekannt) Ab und an müssen meine tausend kleine Sonnen, allerdings gemäht werden, damit ich den Weg von Haustür zu Parkplatz wieder finde. So wie gestern. Die Sonne strahlt mit voller Kraft und meine tausend kleine Sonnen leuchten mit ihr um die Wette. Nein, einfach abmähen geht gar nicht. Aber so viel Salat kann ich auch nicht essen. Was tun? Ich will die volle Sonnenpower in einem Brot haben. So entsteht mein Sonnenbrot. Löwenzahnblüten, Honig und Sonnenblumenkerne geben dem Brot eine ganz besondere Note. Und damit mein Brot so richtig seinen Namen verdient, darf der Hefeteig an einem sonnigen Platz im Garten mehrere Stunden gehen. Ja, jetzt ist es wirklich ein richtiges Sonnenbrot. Das fertig gebackene Brot duftet herrlich und ist so schön luftig und saftig mit einer knusprigen Kruste. Ich kann es Euch nur empfehlen. Also: Nich' lang schnacken, einfach backen! Hier kommt das Rezept. Sonnenbrot Das braucht Ihr für ein Brot: 1 kg Dinkelmehl 630 (alternativ Weizenmehl 550) 1 gestrichener Eßl Salz 200 g Sonnenblumenkerne 3 Handvoll Löwenzahnblütenblätter 500 ml Buttermilch 350 ml lauwarmes Wasser 2 Eßl Honig 1 Würfel frische Hefe (alternativ zwei Beutel Trockenhefe) Für die Deko: Sonnenblumenkerne Und so geht's: Mehl mit Salz, Sonnenblumenkernen und Löwenzahnblütenblätter mischen. Hefe und Honig im lauwarmen Wasser auflösen. Buttermilch und Hefewasser zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig gut 4 Stunden an einem warmen Platz in der Sonne (oder einem anderen warmen Platz) abgedeckt gehen lassen. Am Ende der Gehzeit den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze schalten. Eine große Brotbackform (ca. 25 cm Durchmesser) oder zwei kleine formen (ca. 16 cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden. Den Teig in die Backform füllen. Das Brot in den Ofen stellen und 5 - 8 Minuten bei 250°C backen, dann auf 180°C runterschalten und 40 Minuten weiterbacken. Klopftest machen: Am Ende der Backzeit auf das Brot klopfen. Wenn es hohl klingt, ist es fertig gebacken. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Guten Appetit und ganz viele sonnige Momente!

Erdbeer-Sahne-Cupcakes

Erdbeer-Sahne-Cupcakes

Cupcakes mit "Erdbeerherz" - so lecker, nicht nur zum Muttertag. 08. Mai 2022, 08:52 Uhr: Kaum wache ich heute morgen auf, greife ich zum Handy - nicht etwa, weil ich nicht anders könnte, sondern weil heute Muttertag ist. Ich wähle Mamas Nummer, und schon nach dem ersten Klingeln nimmt sie ab. "Leg los!" schallt ihre Stimme fröhlich am anderen Ende der Leitung. Und ich lege los: "Ich hab was ich zum leben brauch, trallalalala, und eine Mama hab ich auch, hm ja ja..." (Ludger Edelkötter) Ja, es hat schon Tradition, dass ich meine Mama am Muttertag mit diesem Kinderlied von Ludger Edelkötter beehre. "Mehr brauch ich gar nicht", sagt sie und lacht. Ja, sie hat schon auf den Anruf gewartet. Schließlich wecke ich Mama am Muttertag mit einem fröhlichen Liedchen seit frühester Kindheit. Den Muttertagskuchen holen wir dann nach beim nächsten Besuch. Aber trotzdem gibt es heute Muttertags-Cupcakes bei mir. Denn schließlich ist heute am 08. Mai nicht nur Muttertag, sondern (neben Befreiungstag) auch noch "Verschenke-einen-Cupcake-Tag". Finde ich cool und deshalb schenke ich Euch allen heute mein Rezept für niedliche und feine Erdbeer-Sahne-Cupcakes. Also: Nich' lang schnacken - einfach backen! Und ein P.S. für meine Mama: Deinen Cupcake habe ich natürlich für Dich gegessen und dabei sehr, sehr an Dich gedacht. Haste gemerkt, nä?! Erdbeer-Sahne-Cupcakes Das braucht Ihr für 12 Cupcakes: 2 TL Waldmeisterzucker oder Bourbonvanillezucker 80 g Zucker 1 Messerspitze Salz 100 g weiche Butter 4 Eier, zimmerwarm 200 ml Buttermilch 250 g Mehl 2 TL Backpulver etwas grüne Lebensmittelfarbe 12 kleine Erdbeeren Für die Deko: 200 ml Sahne Erdbeeren essbare Blüten (z.B. Vergissmeinnicht und Gänseblümchen) bunte Streusel Und so geht's: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Butter mit Zucker und Salz schaumig aufschlagen. Eier nach und nach unter Rühren zugeben. Buttermilch zugeben und weiterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 25 - 30 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die fertig gebackenen Muffins sofort aus der Form auf ein Kuchengitter setzen und abkühlen lassen. Die Erdbeeren waschen und auf die Höhe der Muffins zuschneiden. eine Kuhle für die Erdbeeren in die Muffins schneiden. (Siehe Foto oben) Erdbeeren in die Kuhle setzen. (Siehe Foto neben den Zutaten) Sahne steifschlagen und auf die Muffins garnieren. Vor dem Servieren mit Erdbeeren, Streuseln und Blüten dekorieren. Guten Appetit und einen schönen Muttertag!

Knusprige Waldmeister-Cookies (vegan)

Knusprige Waldmeister-Cookies (vegan)

Was wäre der Mai ohne das beliebte Maikraut? Das geht doch gar nicht! Juhuuu! Der erste Mai! Bienen summen, Vögel zwitschern, die Sonne blitzt zwischen weißen Wolken am blauen Himmel hervor und der Waldmeister duftet mit den bunten Frühlingsblumen um die Wette. Endlich ist er da, der Wonnemonat. Ein kühler Mai wird hochgeacht', hat uns steht's ein gutes Jahr gebracht. (Alte Bauernregel) Wenn es nach dieser alten Bauernregel geht, wird es ein sehr gutes Jahr, denn trotz idyllischem Wetter ist es ordentlich frisch heute. Wie gut, dass mein Backofen etwas Wärme abgibt - die Heizung darf es heute nämlich nicht - mein Gastank ist fast leer, also wird gespart und der Kaminofen wird erst heute Abend angefeuert. In meinem Ofen backen gerade köstliche, knusprige Waldmeister-Cookies zur Feier des Tages und beduften alles um meine Küche herum. Herrlich! So schmeckt der Mai! Die superknusprigen Cookies sind ruckzuck gebacken und sie sind vegan! Kleiner Tipp zum Waldmeister: Pflückt ihn mindestens einen Tag, bevor Ihr ihn verwendet, und lasst ihn welk werden, damit er sein wunderbares Aroma richtig entfaltet. So, Ihr Lieben, meine Cookies sind fertig. Das heißt für mich: Jacke an, ab in die Sonne und Kekse knabbern mit den Nachbarn. Und für Euch: Nich' lang schnacken - einfach backen! Hier kommt das Rezept. Knusprige Waldmeistercookies Das braucht Ihr für ca. 12 - 16 Cookies: 1 Tasse minus 1 Eßl Mehl 1/2 Tl Backnatron 1/4 Tl Salz 1/2 Tasse weißer Zucker 1/4 Tasse weiße Schokolade (vegan), in kleine Stückchen gehackt 1 Eßl Waldmeister, angewelkt und fein gehackt 3 Eßl Waldmeistersirup 3 Eßl Kokosöl, zerlassen Für die Deko: weiße Schokolade (vegan) Bunte Zuckerstreusel Waldmeisterblätter Und so geht's: Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Natron, Salz, Zucker, Schokolade und Waldmeister in einer Schüssel gut mischen. Sirup und Kokosöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Keksteig wirkt anfangs sehr krümelig. Einfach so lange weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Mit einem kleinen Eisportionierer Portionen vom Teig abnehmen, zu Kugeln formen und platt drücken. Die Cookies auf das vorbereitete Backblech legen und in den Ofen schieben. Im vorgeheizten Backofen bei 150°C goldbraun backen. Nach dem Backen etwa 5 Minuten auf dem Backbleche, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach Belieben verzieren und losknuspern. Habt einen guten Start in einen wunderschönen Wonnemonat Mai.

Abenteuer beim Kuchenfestival in Tondern

Abenteuer beim Kuchenfestival in Tondern

Ein unvergesslicher Tag und mein persönliches Highlight. Was für ein wundervoller Tag! Früh morgens sammle ich meine Nachbarin und Fotografin Daniela ein und wir starten bei strahlendem Sonnenschein gen Dänemark. Genauer gesagt ist Tondern unser Ziel, denn da findet heute das Sønderjysk Kagefestival statt, Klar, dass ich da dabei sein will. Dieses Kuchenfestival verspricht nicht nur die köstlichsten südjütländischen Gebäckkreationen, sondern auch die dänische Meisterschaft um die beste Brödtorte, eine traditionelle Torte, die aus Schwarzbrot hergestellt wird. Bewertet wird von einer hochdekorierten Jury und ein Jurymitglied ist Enie van de Meiklokjes. Ja, Ihr lest richtig: unsere Enie, die man aus Shows wie "Sweet and easy" und "Das große Backen" kennt. So fahren wir durch das nördliche Nordfriesland gen Dänemark und ich mit dem großen Wunsch im Herzen, Enie zu treffen und vielleicht ein Foto mit ihr zu bekommen. Zumal am 11. Juni um 14:30Uhr zwei meiner Gebäcke einen Auftritt bei "Sweet and easy - Enie backt" haben, wie ich am Donnerstag erfahren durfte. 🤗 Bei immer noch strahlendem Sonnenschein kommen wir in Tondern an. Der Plan: Wir holen unser Kuchenticket, mit dem man die liebsten Leckereien Dänemarks probieren kann, trinken einen Kaffee und machen einen Plan, was wir zuerst unternehmen. Die Realität: Wir haben erstmal keinen Plan, wo es das Kuchenticket gibt und Google Maps ist alles andere als hilfreich. Also laufen wir suchend durch das Städtchen, fragen uns durch, kommen nicht weiter und dann, ganz unverhofft steht sie vor mir: Enie! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war! Und irgendwie schaffe ich es, sie anzusprechen. Enie ist toll! Sie nimmt sich ein paar Minuten Zeit für einen kleinen Schnack und ich bekomme sogar mein Foto mit Enie. Aus unserer Orientierungslosigkeit hilft sie uns auch und erklärt uns den Weg zu den Kuchentickets. Okay, ich hab in meiner Freude und Aufregung vergessen, nach einem Autogramm zu fragen, aber hey! - ich hab mit Enie van de Meiklokjes geplaudert und ein Foto und das alles gleich ganz am Anfang eines wundervollen Tages. Total beseelt holen wir nun unser Ticket, machen unseren Plan bei einem Cappuccino und los geht's. Überall in der Innenstadt gibt es Leckereien zu bestaunen und kosten. Und ich stelle bald fest: auch wenn die köstlichen Portionen klein sind, man schafft nicht alle 21 (einer von vielen guter Gründen das tolle Festival nächstes Jahr wieder zu besuchen). Auf dem Weg zur Meisterschaft finden noch weitere Wettbewerbe für die Festivalbesucher statt, z.B. kann man ein kleines Kuchentürmchen bauen. Da bin ich doch selbstverständlich mit von der Partie und kombiniere Sanddorn, Rhabarber und Himbeerkompott mit Meringue und weißer Schokolade und einem kleinen Thymianzweigchen! Schick, mein Törtchen, nä?! Weiter geht's zum Festival-Höhepunkt, der Brödtorten-Meisterschaft. Beeindruckend, was da alles an schönen Torten aufgetischt wurde. Ich beneide die Jury schon fast um ihre Aufgabe, die Torten zu verkosten. Ich verstehe zwar kein dänisch, aber die Gespräche des Moderators mit Enie sind überwiegend auf deutsch. Find ich gut. Die Siegertorte (auf dem mittleren Foto unten) ist ganz traditionell und überzeugt geschmacklich, so wie in der Optik. Und noch während ich mich nach der Siegerehrung frage, was eigentlich mit den Torten nun passiert, bekomme ich ein Stück Brödtorte in die Hand gedrückt. Und eines steht fest: dieses köstliche dänische Geschmackserlebnis wird bald nachgebacken! Dani und ich schlendern noch weiter durch das sonnige südjütländische Städtchen, besuchen die alte Apotheke, in der es lauter schöne Dinge zu kaufen gibt. Und obwohl Dani eigentlich meinte, da könne ich doch alleine rein, wird sie wie magisch in die Apotheke gezogen und befindet sich im Rausch der Detailfotografie. Dass sich das gelohnt hat, zeigt Euch das Foto ganz oben links mit den hübschen Glassachen. Wir genießen das dänische Hygge-Gefühl bei einem abschließenden Getränk, als die Liveband "Someday I'll be Saturday Night" von meiner Lieblingsband Bon Jovi anstimmt, damit ist dieser Tag perfekt abgerundet. Nun sitze ich zuhause, schreibe meinen Blogbeitrag für Euch und reflektiere diesen wundervollen Tag noch einmal für mich. Ihr Lieben, ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Bericht und den Fotos ein wenig mitnehmen zum Kuchenfestival in Tondern. Einen Besuch ist Tondern ja immer wert, aber das Kuchenfestival kann ich Euch ganz besonders empfehlen. Ich jedenfalls freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr. Bis dahin sage ich erstmal "bis bald" und wie immer: Nich' lang schnacken - einfach backen! Eure Viola von Küstencookie Meine beiden TV-Stars könnt Ihr in Küstencookies am 20. Mai im Kurs "Wildes zum Kaffee" mit mir backen. Zur Anmeldung kommt Ihr mit einem Klick aufs Bild oder hier entlang: https://www.kuestencookie.de/backkurse

Waldmeistermuffins mit Swirl

Waldmeistermuffins mit Swirl

Es grünt so grün ... ob das wohl an den Waldmeistermuffins liegt? Er naht mit großen Schritten, mein liebster Frühlingsmonat, der Mai. Ich kann ihn schon riechen - ganz besonders in meiner kleinen Gartenecke hinterm Haus, denn da wächst er wie ein Weltmeister: der Waldmeister.
An wärmeren, sonnigen Tagen verbreitet er seinen betörenden Duft besonders stark. Ich genieße es, einfach dazusitzen und tief einzuatmen. Das ist Balsam für die Seele. "Waldmeisterlein, Waldmeister,
in grünen Schleiern feierlich
umschweben und umweben dich
des Waldes gute Geister." Aus "Waldmeister" von Fridolin Hofer Jetzt, vor der Blüte ist die beste Zeit, den Waldmeister zu ernten. Er ist aromatisch und der Cumaringehalt ist noch unbedenklich. Nach der Ernte wird der Waldmeister gleich von mir verarbeitet und so habe ich noch mehr Balsam für die Seele. Stundenlang zieht der betörende Waldmeisterduft durch mein Haus, wenn ich das Kräutlein zu Waldmeisterzucker verarbeite. Da würde ich am liebsten die ganze Zeit auf einer Wellnessliege entspannen und die herrlichen Gerüche einatmen. Da dies aber in der Küche merkwürdig aussieht, atme ich beim eben beim Backen tief ein und zaubere zum Start in die Waldmeistersaison feine Muffins mit einem waldmeistergrünen Swirl. Dieser grüne Wirbel ist ganz einfach gemacht, in dem Ihr mit einem Holzstäbchen (z.B. Zahnstocher oder Schaschlikspieß) beide Teige in den Muffinförmchen ganz kurz spiralförmig miteinander verrührt. Und während der Duft von frisch gebackenen Waldmeistermuffins aus meinem Haus über den Porrendeich zieht, kommt genau im richtigen Moment meine Nachbarin Dani und fotografiert mich beim Fotografieren für diesen Beitrag. Klar, dass ich das coole Foto auch gleich mit Euch teile. Schaut mal auf ihrer Seite "demipress" vorbei und entdeckt ihre tollen und außergewöhnlichen Projekte. Und selbstverständlich teile ich mit Euch auch mein neustes Rezept für die frühlingsfrischen Waldmeistermuffins mit Swirl. Auf geht's! Macht Euch bereit für den Start in den Mai, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Waldmeister-Swirl-Muffins Das braucht Ihr für 12 Muffins: 200 ml Milch Eine halbe handvoll Waldmeister 2 TL Waldmeisterzucker oder Vanillezucker 80 g Zucker 1 Messerspitze Salz 100 g weiche Butter 4 Eier, zimmerwarm 250 g Mehl 2 TL Backpulver etwas grüne Lebensmittelfarbe Für die Deko: Puderzucker frischer Waldmeister Und so geht's: Den Waldmeister waschen, die Blätter von den Stielen zupfen und gut einen halben Tag lang anwelken lassen, damit sich das feine Aroma entfalten kann. Die Waldmeisterblätter mit der Milch und dem Vanillezucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen und abkühlen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Butter mit Zucker und Salz schaumig aufschlagen. Eier nach und nach unter Rühren zugeben. Die Waldmeistermilch durch ein feines Sieb unter Rühren einfließen lassen. Die abgesiebten Waldmeisterblätter beiseite stellen (nicht wegwerfen!) Mehl mit Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Etwa 1/4 des Teiges abnehmen. Den übrigen Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Die Waldmeisterblätter pürieren und zu der Viertelportion Teig geben. Gut unterrühren und mit Lebensmittelfarbe satt grün färben. Den grünen Teig ebenfalls gleichmäßig auf den hellen Teig in die Muffinförmchen verteilen. Mit einem Schaschlickspieß die beiden Teige in den einzelnen Förmchen spiralförmig verwirbeln. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 25 - 30 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die fertig gebackenen Muffins sofort aus der Form auf ein Kuchengitter setzen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit frischem Waldmeister dekorieren. Guten Appetit!

Herzhaftes Osterbrot 🐣

Herzhaftes Osterbrot 🐣

Voll gepackt mit lauter guten Sachen - das ist mein Osterbrot. Juhuuu! Ostern rückt immer näher! Im Garten blüht und summt es bereits. Das erste Rasenmähen ist oft schon erledigt, die erste Saat ausgebracht, die ersten warmen Tage, die den Sommer erahnen lassen hatten wir auch schon....pure Lebensfreude eben! 😄 Und ich hüpfe lebensfreudig zwischen Küche und Garten hin und her und sammle Kräuter für mein Osterbrot! So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dein Tun hat Gott schon längst gefallen. (Prediger 9; 7) Und das hat es in sich: frühlingsfrische Kräuter, geriebener Käse, Karotten und Speck für die "Carnivoren" ... dazu frische Butter (am besten selbstgemacht), vielleicht ein Kräuterdip und selbstverständlich Ostereier. Bei mir ist es bereits seit über 20 Jahren Tradition, dass ich das Osterbrot backe. So war es die letzten Jahre. So ist es auch in diesem Jahr. Und ich esse dieses Brot alljährlich mit großer Freude. Es hat mittlerweile einen festlichen Kultstatus und gehört fest zum Osterbrunch. Vielleicht wollt Ihr das Osterbrot schon mal vortesten (das lohnt sich übrigens auch, wenn nicht Ostern ist). Darum: Nich' lang schnacken einfach backen! Hier kommt das Rezept: Osterbrot Das braucht Ihr für eine Kastenform von 20 cm Länge: 250 g Dinkelmehl 603 oder Weizenmehl 550 1 Pck. Trockenhefe 1/2 Tl Honig 1/2 Tl Meersalz 175 ml Buttermilch, leicht erwärmt 1 Ei 100 g Speck, gewürfelt 100 g Emmentaler, gerieben 1 mittelgroße Karotte, grob geraspelt 3 - 4 Eßl frische Kräuter nach Wahl, fein gehackt Zubereitung: Mehl, Trockenhefe, Honig, Speck, Käse, Karottenraspel, Kräuter und Salz gut mischen. Buttermilch und Ei zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig in eine gut gefettete und bemehlte Kastenform 20 cm Länge füllen. Nochmals an einem warmen Ort gehen lassen (ca. 10 Minuten). Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 45 Min. goldbraun backen. Klopftest machen: Am Ende der Backzeit auf das Brot klopfen. Wenn es hohl klingt, ist es fertig gebacken. Und damit verabschiede ich mich in eine wohlverdiente Osterpause. Eine friedliche, fröhliche und bunte Osterzeit wünscht Euch Viola von Küstencookie 🌸🐇🌷

Möhren-Multivitamin-Marmelade

Möhren-Multivitamin-Marmelade

Fast schon ein kleiner Zungenbrecher, aber so fröhlich orange, da ist gute Laune drin. Hab ich schon erwähnt, dass ich auf dem Karottentrip bin? Ja, bestimmt und falls nicht, ist es sicher an den letzten Beiträgen erkennbar. Das knallfarbene Gemüse macht aber auch echt Laune, gibt Power und ist so vielseitig verwendbar. Herzhaft oder süß - Karotten können beides. Und heute kommen sie in die Marmelade. Selbstgemachte Marmelade ist das Heilmittel gegen Winterdepression und Sommersehnen. (Christina Küfner) Ich kann Christina Küfner nur zustimmen. Und diese wunderbar leuchtende Möhren-Multivitamin-Marmelade heilt allein durch ihre Farbe jegliche Winterdepression. Der fruchtige Brotaufstrich passt nicht nur zum Osterbrunch. Ich verschenke die Marmelade dieses Jahr auch zu Ostern. Wer so wie ich zu der Kategorie "Huch, mir fehlt auf den letzten Drücker noch ein Geschenk" gehört, der kann mit der Marmelade echt punkten. Das tolle ist nämlich, dass die Möhren-Multivitamin-Marmelade superschnell gekocht ist. Dann muss nur noch die Deko liebevoll auf die Gläser und fertig ist ein superleckeres, mit Liebe gemachtes Geschenk aus der Küche. Damit Ihr aber noch ein wenig Zeit zum vorbereiten und einkaufen habt, gibt's das Rezept jetzt ganz schnell, wie immer nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen (oder in diesem Fall: Marmelade kochen). Möhren-Multivitamin-Marmelade Das braucht Ihr für 4 - 6 Gläser: 300 g Karotten, bissfest gegart 450 ml Multivitaminsaft 1 Eßl Honig 250 g Gelierzucker 3:1 4 - 6 Schraubdeckelgläser mit ca. 220 ml Inhalt Und so geht's: Die Marmeladengläser und Deckel mit kochendem Wasser ausspülen und trocknen lassen. Vorgegarte Karotten, Honig und Saft in einen hohen Topf geben und fein pürieren. Gelierzucker zugeben und gut durchrühren. Unter Rühren aufkochen und gute 3 Minuten köcheln lassen (Packungsanleitung vom Gelierzucker beachten!). Kochend heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und diese sofort fest verschließen. Abkühlen lassen und nach eigener Phantasie beschriften. Guten Appetit!

Möhrenkekse 🥕

Möhrenkekse 🥕

Im Hasenstall ist volle Möhre was los! Ob das an den leckeren Möhrenkeksen liegt? Carrot Cake Donuts, Karottenkuchen ... ja, ich bin auf dem Möhrentrip - was wohl jahreszeitlich bedingt ist. Jetzt habe ich den nächsten Karottenknüller entdeckt: Möhrenkekse. Die heißen nicht nur der Form wegen so oder weil Marzipanmöhren drauf kleben. In diesen Keksen steckt wirklich Möhre drin! "Wenn du nur eine Karotte in der Hand hältst, macht dich das nicht glücklich." (Hasim Rahman) Diesem Zitat des Box-Weltmeisters würden die niedlichen Hasen ganz sicher widersprechen. Schließlich haben sie schon einer Karotte genug zu tragen und zu knabbern. Und sie haben ihre Karotten scheinbar sehr lieb, so wie sie das Gemüse fest in ihren Ärmchen halten. Diese süße Plätzchenform kommt Euch vielleicht bekannt vor, denn in der letzten Weihnachtszeit gab es schon die Mandelbärchen. Meine Kollegin Regina hat mich zu Nikolaus bereits mit der Teddybackform überrascht und dann lag zu Weihnachten ein dickes Päckchen in meinem Briefkasten, darin die Hasenform. Und jetzt endlich kommt sie auf Ostern hin zum Einsatz. Die Förmchen findet Ihr übrigens unter dem Stichwort "Knuddel-Keks Hase" in diversen Online-Shops. Wichtig bei diesen Formen ist, dass die Arme lang genug sind, damit das "Umarmen" auch funktioniert. Bei den Hasen werden die Karotten übrigens nicht mitgebacken. Sie würden das nicht überstehen. Zum Backen werden sie durch kleine Röllchen aus Backpapier ersetzt. Damit das Umklappen der Ärmchen gut glückt, achtet darauf, dass der Teig nicht antrocknet. Am Besten arbeitet Ihr jedes Backpapierröllchen direkt nach dem Ausstechen jedes einzelnen Hasen ein - also: ausstechen, Papier einarbeiten, ausstechen, Papier einarbeiten ... und so weiter. Nach dem Backen werden die Papierröllchen durch Marzipanmöhrchen ausgetauscht. Die Möhren könnt Ihr ganz leicht selbst herstellen. Dazu färbt Ihr Marzipan mit Lebensmittelfarbe in grün und orange ein. Am besten funktioniert das mit Gelfarben. Wie die Möhrchen geformt werden, zeige ich Euch jetzt: Formt aus einer kleinen Menge des orangenen Marzipans eine Kugel, etwa so groß wie eine Glasmurmel. Aus dem grünen Marzipan formt Ihr eine kleinere Kugel, etwa erbsengroß. Rollt orangene Kugel zwischen Euren Händen kegelförmig aus zu einer Möhre. Mit einem glatten Messer schneidet Ihr in die Möhre mehrere Rillen. Die grüne Kugel rollt Ihr zu einer dünnen Schlange aus. legt die Schlange in mehrere Wellen. Nehmt die Wellen an einer Seite und drückt sie zusammen. So entsteht das Möhrenkraut. Mit einem Schaschlikspieß bohrt Ihr ins obere, dickere Ende der Möhre ein kleines Loch. Steckt nun das Möhrenkraut in das kleine Loch der Karotte und drückt es vorsichtig fest. Fertig ist die Möhre für Euer Häschen. Selbstverständlich schmecken die Möhrenkekse auch in anderer Form. Mit einem karottenförmigen Ausstecher beispielsweise oder kleinen Häschen oder Blümchen oder was auch immer Euch gefällt. Ich kann Euch die Karottenkekse auf jeden Fall empfehlen. Sie sind richtig lecker und schmecken einfach nach Ostern. Hier kommt jedenfalls das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Karottenkekse Das braucht Ihr für ca. 25 Hasen: Für den Teig: 100 g Möhren, geschält 1 Prise Salz 250 g Mehl 50 g weißer Zucker 50 g brauner Zucker 150 g Butter 1 Ei 1/2 Tl Orangen- oder Zitronenabrieb Für die Deko: Marzipanmöhrchen etwas Kuvertüre oder dunkle Zuckerschrift Und so geht's: Die Möhren mit einer Prise Salz in etwas Wasser weich garen. Wasser abgießen, Möhren pürieren und abkühlen lassen. Möhrenpüree mit allen anderen Teigzutaten zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, so platt wie möglich drücken und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nach der Ruhezeit den Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Hasen ausstechen und aufs Backblech legen. Jedem Hasen eine kleine Rolle Backpapier in der Dicke der Marzipanmöhren auf die Brust legen und die Arme vorsichtig über das Papier klappen. Die Hasen im vorgeheizten Backofen bei 170°C etwa 8 - 10 Minuten goldgelb backen. Gleich nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen vorsichtig die Papierrollen entfernen und gegen Marzipanmöhrchen austauschen. Zum Schluss mit geschmolzener Kuvertüre oder dunkler Zuckerschrift Augen und Nasen aufmalen. Viel Spaß beim Nachbacken und Freude machen!

Feiner Karottenkuchen mit Pfiff 🥕

Feiner Karottenkuchen mit Pfiff 🥕

Saftiger Karottenkuchen mit einer frechen Kirschwasserglasur. So ein saftiger Karottenkuchen passt eigentlich das ganze Jahr über. Aber zu Ostern kommt er in ganz unterschiedlichen Formen und Varianten bei mir immer auf die Kaffeetafel, sei es als klassischer Kuchen, als Osterlämmchen, als Donut, Muffin, Cupcake, Keks oder im Tontöpfchen als kleiner Ostergruß aus der Backstube zum Verschenken für die Lieben. 🐇 "Ich will keine Karotten. Ich will Möhren." (Volker Abramczik) Karotten, Möhren, Mohrrüben (darf man das eigentlich noch sagen?), Gelbe Rüben, Wurzeln... ich glaube, so ziemlich jeder Landstrich hat seine eigene Bezeichnung für das vielfältige, leuchtend orangefarbene Wurzelgemüse. Wie heißt die Lieblingsspeise des Osterhasen eigentlich bei Euch? Verratet es doch mal in den Kommentaren. Fast so vielfältig wie die Namensgebung, sind aber auch die Farben: von blassgelb über orange, rot bis hin zu violett reicht die Palette. Mir persönlich sind die orangefarbenen Karotten am liebsten, vor allem weil sie dem Osterklassiker, dem Karottenkuchen eine besonders schöne Farbe geben. Ich stelle Euch heute eines meiner meistgebackenen und liebsten Rezepte vor. Ich mag es deshalb so gern, weil der Kuchen ohne langes Eiertrennen oder aufwendiges Eiweißschlagen funktioniert und trotzdem super saftig und fluffig wird. Gelinggarantie inklusive. Ein kleiner Extrapfiff steckt in Teig und Glasur: sie werden mit einem guten Schuss Kirschwasser zubereitet - sozusagen zur Feier des Tages. 😊 Noch sind es ja ein paar Tage bis dahin, trotzdem bekommt Ihr jetzt ganz schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Feiner Karottenkuchen mit Pfiff Das braucht Ihr für einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser: 400 g Karotten 2 Eßl Kirschwasser (alternativ: Zitronensaft) 200 g gemahlene Haselnüsse 200 g Dinkelmehl, Type 630 (ersatzweise Weizenmehl Type 550) 1/2 Tl Zimt 2 Tl Backpulver 50 g Honig 100 g Margarine, zerlassen 4 Eier (Gr. M) 1 Msp. Salz 200 g Zucker Für die Glasur: 150 g Puderzucker 50 g Frischkäse 3 Eßl Kirschwasser (alternativ: Wasser oder Zitronensaft) Für die Deko: Marzipanmöhrchen Pistazien Optional: Bunte Streusel, kleine Schokohasen, essbare Blüten (z.B. Hornveilchen)... Und so geht's: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Boden einer großen Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen. Die Karotten schälen, fein reiben und mit Kirschwasser mischen. Mehl, Haselnüsse, Zimt und Backpulver zu den Karotten mischen. Flüssige Margarine mit Honig verrühren und zum Karotten-Mehl-Mix geben. Die Eier mit dem Salz und dem Zucker auf höchster Stufe des Rührgeräts/der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten lang zu einer hellen, schaumigen Masse aufschlagen. Den Karotten-Mehl-Mix zur Eimasse geben und vorsichtig unterheben, damit die Luft und somit das Volumen in der Eimasse erhalten bleibt. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten bei 180°C backen. Den Kuchen nach dem Backen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Für die Glasur Puderzucker mit Kirschwasser und Frischkäse mischen und glattrühren. Glasur über den Kuchen gießen und mit einem langen Messer oder einem Spatel glatt streichen. Mit Marzipanmöhrchen, Pistazien und Streuseln oder Zutaten nach Belieben dekorieren. Die Glasur vor dem Servieren komplett fest werden lassen. Guten Appetit!

Schwedische Waffeln

Schwedische Waffeln

Heute, am 25. März ist in Schweden der Waffeltag. Den feiern wir doch mit! Wenn heute mehr Leute als gewöhnlich einen "an der Waffel" haben, ist das gar nicht verwunderlich, denn heute wird gefeiert! Was genau? Tja, eigentlich ja Mariä Verkündigung, den Tag, an dem der Erzengel Gabriel Maria verkündet hat, dass sie ihren Sohn Jesus zur Welt bringen wird (Neues Testament, Lk 1,26–38). Immerhin ist in neun Monaten schon wieder Weihnachten. Waffeln kommen in dieser wichtigen biblischen Begebenheit allerdings nicht vor. Die gab es damals wahrscheinlich auch noch nicht. "Die Waffen einer Frau sind manchmal Waffeln." (Ruth W. Lingenfelser Verantwortlich dafür, dass dieser Tag zum Tag der Waffel erklärt wurde, sind auch ausnahmsweise mal nicht die Amerikaner, die sonst ja bekannt für kuriose Nahrungsmittelfeiertage sind. Nein, diesmal waren es die Schweden, die wohl ein kleines phonetisches Problem mit ihrer eigenen Sprache hatten. Denn der Tag "Mariä Verkündigung" heißt auf schwedisch: "Vårfrudagen" und wenn man das Wort als eiliger Schwede schnell und vielleicht noch ein wenig genuschelt daher sagt, dann hört es sich an wie "Våffeldagen" - also "Waffeltag". Das hat sich in Schweden sehr rasch verbreitet und so entstand ein neuer Feiertag rund um eines der beliebtesten Backwerke Schwedens. Die schwedischen Waffeln werden (nicht nur an diesem Tag) am liebsten mit Schlagsahne und Preiselbeermarmelade. Aber auch Kirschen oder rote Grütze passen wunderbar zu den nicht ganz süßen, knusprigen Waffeln. Vielleicht feiert Ihr ja heute mit. Hier kommt jedenfalls schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Schwedische Waffeln Das braucht Ihr für 10 Waffeln: 100 g Butter, zerlassen 180 g Mehl (ich habe Dinkelmehl 630 genommen) 1 Eßl Vanillezucker 2 Tl Backpulver 1/4 Tl Salz 1 mittelgroßes Ei 400 ml Milch Zum Servieren: Schlagsahne Preiselbeermarmelade oder Rote Grütze Und so geht's: Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Sie soll aber noch flüssig bleiben. Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel gut mischen. Butter und Ei unter den Mehlmix rühren. Milch unter Rühren zugeben. Die Waffeln im Waffeleisen backen. Fertige Waffeln auf ein Kuchengitter legen, damit sie schön knusprig bleiben und sofort servieren. Glad Våffeldagen - fröhlichen Waffeltag!