Windbeutel "Husum"

(enthält unbezahlte Werbung durch Produktnennung und Verlinkung, ohne Auftrag)* -> Direkt zum Rezept In Nordfriesland gibt es ja so einiges - und was es besonders viel gibt (nein - ich meine nicht die Schafe) ist Wind. Ja, davon haben wir wirklich reichlich. Deshalb finden hier auch so besondere Ereignisse wie der Kitesurf-Worldcup in St. Peter-Ording oder der Windsurf Worldcup auf Sylt statt. Aber unser Wind dient nicht allein dem Vergnügen - die Windenergie steht ist einer unserer stärksten Wirtschaftszweige. Kein Wunder steht alle zwei Jahre im September unsere nordfriesische Kreisstadt Husum Kopf, denn das ist die Zeit für die "HUSUM Wind" - unsere Messe rund um die Windenergie. Besucher aus aller Herren Länder finden sich in unserem beschaulichen Nordfriesland und im Hafen liegen wunderschöne Großsegler, die ihren Gästen ein ganz besonderes Übernachtungserlebnis ermöglichen. Ist da verwunderlich, dass mir eine frische Brise wieder eine neue Idee zugeweht hat? Nein, ist es nicht! 😊 Inspiriert von Wind und Messe kam mir in den Sinn, etwas passendes zu backen. Und was wäre denn passender als Windbeutel?! Meine heutigen Windbeutel sind nicht nur nordfriesisch inspiriert, sie sind auch richtig nordfriesisch gefüllt mit Pflaumenmus und einer luftigen Joghurt-Sahnecreme aus Schlemmersahne und "Traum von Eiderstedt" von der Witzworter NordseeMilch eG. Ganz besonders verliebt bin ich momentan ja in die coolen "Super Streusel" - vor allem in den "Meeresrauschen-Mix", den ich vor kurzem im "Alten August", einem meiner liebsten Läden in Husum, entdeckt habe. Sehen die nicht einfach cool aus? Und sie sind sooo herrlich passend für meine nordfriesischen Windbeutel "Husum".😍 Der Brandteig für die Windbeutel ist gar nicht so schwer, wie manch eine(r) glaubt. Beachtet die Tipps und die Anleitung, geht wirklich Schritt für Schritt vor, dann kann nix schief gehen. Zwei wichtige Tipps für gutes Gelingen: Lasst Euren Teigkloß etwa 10 Minuten in der Schüssel abkühlen, in der Ihr weiterarbeitet, bis er lauwarm ist, bevor Ihr die Eier zugebt. Sonst stockt das Eiweiß und Eure Windbeutel gehen nicht auf. Wichtig ist, dass Euer Teig die richtige Konsistenz hat, um mit einem Spritzbeutel auf dem Backblech in Form gebracht zu werden und Backstabilität zu behalten, das heißt, nicht beim Backen in die Breite zu laufen. Deshalb ist es entscheidend, dass Ihr das letzte Ei teelöffelweise zugebt, wie in der Zubereitung beschrieben. Sollte der Teig zu fest sein, gebt Ihr ein weiteres Ei löffelweise zu. So, Ihr Lieben, ich denke, es kann losgehen, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Hier kommt das Rezept. Windbeutel "Husum" Zutaten: Für den Brandteig: 250 ml Wasser 70 g Butter 1 Messerspitze Salz 1 Tl Zucker 150 g Mehl 4 Eier Für die Füllung: 250 ml Schlemmersahne (alternativ: Konditorsahne) 100 g Sahnejoghurt "Traum von Eiderstedt 3-4 Eßl Vanillezucker Pflaumenmus Für die Deko: Superstreusel "Meeresrauschen" (alternativ Zuckerstreusel) etwas geschmolzene Zartbitterkuvertüre Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad (Ober- /Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen (Foto 1). Den Topf vom Herd nehmen. Alles Mehl auf einmal dazugeben (Foto 2), Topf wieder auf die Herdplatte stellen und mit einem Kochlöffel rühren, bis ein dicker glatter Teigkloß entstanden ist, dann etwa 1 Minute unter ständigem Rühren erhitzen (abbrennen), bis sich ein heller Belag auf dem Topfboden gebildet hat (Foto 4). Durch das Abbrennen wird der Teig fester. Den Topf vom Herd nehmen, Herd ausschalten, Teig in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander mit dem Rührgerät und Knethaken unterrühren. Jedes Ei immer erst sorgfältig unterrühren, bevor Ihr das nächste Ei dazu gebt. Das letzte Ei in einem kleinen Schälchen verquirlen und teelöffelweise nur so viel davon zugeben (Foto 4), bis der Teig stark glänzt und in langen Spitzen an dem Knethaken hängen bleibt (Foto 5). Der Teig darf nicht zu flüssig sein, sonst läuft Euer Gebäck auseinander. Zu fester Teig lässt sich nicht aufspritzen. Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Mit gut drei Finger breitem Abstand etwa 4 cm breite Teigtupfen auf das Backblech spritzen (Foto 6). Die Windbeutel im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 15–20 Minuten goldbraun backen. Die Windbeutel direkt nach dem Backen mit einem scharfen Küchenmesser oder einer scharfen Schere aufschneiden. Die Hälften auseinandergeklappt abkühlen lassen. durch das Aufschneiden entweicht der Dampf und Eure Windbeutel bleiben knusprig. Für die Füllung die Sahne mit dem Vanillezucker steifschlagen. Joghurt mit einem Schneebesen unterziehen. In jede untere Hälfte eines Windbeutels je einen Teelöffel Pflaumenmus geben. Joghurt-Sahnecreme mittels eines Spritzbeutels darauf geben und Streusel aufstreuen. Windbeuteldeckel auf die Füllung setzen und mit einer Gabel geschmolzene Kuvertüre schwungvoll darüber verteilen. Guten Appetit und immer eine frische Brise um die Nase! *) Die Gesetzgebung in Deutschland fordert die Erfüllung einer Kennzeichnungspflicht, wenn man in seinem Blog andere Seiten verlinkt - sprich Werbung macht. Dieser Pflicht komme ich hiermit nach: Dieser Beitrag enthält Links zu Seiten von Kooperationspartnern von Küstencookie. Die tun nix! Wer nicht mag, muss nicht draufklicken, verpasst aber dafür tolle Seiten, Tipps und noch tollere Menschen, die dahinter stecken.

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