Martinsbrezeln ­čî×­čîŤÔşÉ

Am 11. November wird in vielen Orten Deutschlands St. Martin gefeiert. Nach einem kleinen Gottesdienst laufen Kinder singend mit Laternen durch die Stra├čen. Oft werden sie von Musikkapellen begleitet und allen voran zieht hoch zu Ross der Martinsreiter. Und nach dem Umzug gibt es vielerorts traditionell f├╝r jedes Kind eine Martinsbrezel oder einen Weckmann und hei├čen Kakao oder Kinderpunsch. Ich denke die meisten von uns kennen die Geschichte, wie der Heilige Martin als Soldat einem armen Mann hilft. Er teilt seinen wertvollen Soldatenmantel mit dem Schwert und gibt die eine H├Ąlfte dem frierenden Mann. Nachts erscheint ihm Jesus im Traum und bedankt sich, da er selbst dieser Arme war. Sp├Ąter geht Martin als Bischof in die Geschichte ein. ÔŤ¬ Und was hat die Brezel nun mit St.Martin zu tun? Fr├╝her wurde im Gedenken an den Heiligen Martin Geb├Ąck an Arme und Kranke verteilt, je nach Region in Brezelform. Diese Tradition wurde irgendwann f├╝r die Laternenumz├╝ge ├╝bernommen. Mit dem St. Martinsfest beginnt f├╝r mich eigentlich schon die Weihnachtszeit. Ich beginne mein Haus zu dekorieren, bastle Adventskalender und Geschenke und die Weihnachtsb├Ąckerei ist in vollem Gange. Schlie├člich soll am ersten Advent alles vorbereitet sein, damit ich die Adventszeit so besinnlich wie m├Âglich genie├čen kann. Damit auch Ihr die besinnliche Zeit einl├Ąuten k├Ânnt, gibt es nun das Rezept - selbstverst├Ąndlich ganz nach dem K├╝stencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Martinsbrezeln (Ergibt 8 St├╝ck) Zutaten: 6 Tassen Mehl 1 W├╝rfel (42g) frische Hefe 5 E├čl Zucker 1 Tasse weiche Butter 2/3 Tassen lauwarme Milch 1 Ei 1/4 Tl Salz Zum Bestreichen: 1 Eigelb 3 E├čl Milch Hagelzucker (optional) Zubereitung: Mehl in eine gro├če Sch├╝ssel geben und eine Mulde in die Mitte des Mehls dr├╝cken. Vorteig herstellen: Lauwarme Milch mit dem Zucker mischen und in die Mehlmulde geben. Hefe in die Milch br├Âckeln und mit einer Gabel kurz und vorsichtig umr├╝hren. Ein Geschirrtuch mit hei├čem Wasser gut anfeuchten und die Sch├╝ssel damit abdecken. Den Vorteig ca. 20 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergr├Â├čert hat und Blasen wirft. Die ├╝brigen Zutaten zugeben und zu einem glatten, festen Teig verkneten. Der Teig sollte sich nicht klebrig anf├╝hlen, sondern gut formbar. Ansonsten knetet essl├Âffelweise Mehl unter, bis der Teig nicht mehr klebt. Wenn Ihr am gleichen Tag backen wollt: den Teig ca. 2,5 Stunden an einem warmen Platz, z.B. bei 30 - 35 im Backofen, gehen lassen. Einen garantiert gut aufgegangenen Hefeteig bekommt Ihr, wenn Ihr den Teig abends vorher zubereitet und ├╝ber Nacht bei Zimmertemperatur gehen lasst. Nach der Gehzeit den Hefeteig nochmals kurz durchkneten und in acht m├Âglichst gleichgro├če St├╝cke teilen. Jedes St├╝ck zu einer "dickb├Ąuchigen" Schlange von ungef├Ąhr 2 - 3cm Durchmesser ausrollen und zu Brezeln formen. Eigelb und Milch verquirlen. Brezeln mit Eigelbmilch bestreichen. Nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen und mit genug Abstand (mindestens drei Finger breit) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Backofen auf 200┬░C vorheizen (Ober-/Unterhitze). W├Ąhrenddessen k├Ânnen die Brezeln noch einmal gehen. Bei 200┬░C die Brezeln ca. 15 - 20 Minuten goldgelb backen. Abk├╝hlen lassen, Laternelaufen und anschlie├čend die Brezeln mit einer sch├Ânen Tasse hei├čem Kakao genie├čen. ­čĄŚ Guten Appetit und einen sch├Ânen Martinstag! ­čÉÄ

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